29 Mai 2018

Klitzekleine Stickerei - die Zweite


Über meine Leidenschaft für die Stickereien von Klitzeklein habe ich Euch letzte Woche *klick* schon berichtet - hier ist das zweite Shirt, diesmal mit dem Esel Paul.


Ich kann gar nicht viel dazu schreiben, die Shirts werden hier heiß und innig geliebt. Mal sehen, wann ich mein Vorhaben, eine Ebook rund um die Babyzimmerausstattung umsetzen kann und da werdet ihr mit Sicherheit diese beiden Stickereien in allen möglichen Variationen wiederfinden. 


Heute lasse ich Euch nur ein paar schnelle Bilder da und wünsche Euch eine schöne Woche, Eure Sandra 


Verlinkt beim *Creadienstag* und *Dienstagsdinge*

weißer Jersey und Stickgarn von Strandgutraeuber
Stickerei Klitzeklein Esel Paul
EBook Girly-Shirt von Konfetti-Patterns

26 Mai 2018

Joggen Oktober 17 - Mai 2018

Genau genommen ist es jetzt schon über ein Jahr, dass ich regelmäßig laufe und mich jede Woche 2-3 Mal früh morgens vor dem Arbeiten an die frische Luft traue.

Im Herbst habe ich Euch *hier* meinen letzten Bericht dazu geschrieben, damals habe ich etwas vor dem kälteren Temperaturen im Winter "gezittert" und große Befürchtungen gehabt, dass ich vielleicht die Lust am Laufen verliere. 

Im Oktober habe ich dann den Weg in ein Fitnessstudio gesucht, mit dem Ziel, meine Fitness über den Winter zu halten. Ich war zum Fitness-Check, der erstaunlicherweise sehr gut ausgefallen ist und ein paar Mal zum Kennenlernen der Geräte da. Meinen Vertrag habe ich bewußt nur für drei Monate abgeschlossen, einfach in weiser Voraussicht, dass ich im Frühling unbedingt wieder draußen laufen wollte.


Ich bin voller Enthusiasmus an das Projekt "Fitnessstudio" herangegangen und habe nach den ersten Trainingseinheiten an den Geräten den Muskelkater meines Lebens gehabt. Alter, da bleibt die vornehme Sprache echt auf der Strecke - ich konnte nichts mehr, mit tat einfach alles so dermaßen weh, dass ich sogar Schmerzmittel genommen habe, weil ich sonst den Alltag nicht geschafft hätte. 

So bin ich dann ein paar Mal hin und auf dem Laufband gelaufen.... und habe mich dabei erwischt, wie ich traurig Richtung Fenster geschaut habe und immer wieder festgestellt habe, dass die Sonne scheint und es gar nicht regnet und ich eigentlich total gut hätte draußen laufen können. 


In Woche drei, ich habe gerade das Laufband am offenen Fenster ergattert, habe ich beschlossen, dem Wunsch nach "Draußen" einfach statt zu geben und die nächste Einheit draußen zu laufen. 

Mensch, was war das geil! Mit ein paar Grad über null ein bisschen kalt, die Fleecepullis vom Skifahren sind irgendwie nicht die richtige Kleidung zum laufen, aber einfach geil. 

Am nächsten Tag bin ich direkt morgens in den Sportladen gefahren, habe eine lange, leicht gefütterte Laufhose gekauft, eine dünne Beanie für eventuelle Regengüsse, Oberteile mit langem Arm, eine Weste und eine Laufjacke, die vorne wind- und wasserdicht, rückwärtig aber atmungsaktiv ist und ein zweites Paar Laufschuhe, wenn meine denn dann mal gut nass und matschig geworden sind. 

Ich könnt Euch gar nicht vorstellen, wie hammermäßig die erste Trainingseinheit als "Winterläufer" war. Ich hab heimlich im Wald gejauchzt, außer mir war keiner so bekloppt morgens im Regen bei 4 Grad durch den Wald zu rennen, und einfach nur den Körper mit Sauerstoff geflutet. 

Zuhause angekommen, habe ich mich verdreckt und nass wie ich war an dem iMac gesetzt und fristgerecht meinen Vertrag im Fitnessstudio gekündigt. 


Irgendwann war ich nochmal da, bin meine Stunde auf dem Laufband gelaufen und anschließend in der Sauna gewesen, das war ganz nett. Aber meinen Entschluss, diesem "Experiment" ein Ende zu setzen, hat dieser letzte Besuch keinen Abgang getan. 

An Sylvester waren wir mit einem befreundeten Pärchen zum verlängerten Wochenende in Belgien und dort bin ich dann mit meiner Freundin das erste Mal 10 km gelaufen. Was für ein Wahnsinnsgefühl. Um Mitternacht dann, wurde ich ganz sentimental und habe mich bei Ihr bedankt, dass sie mich im März zu diesem neuen Hobby und meinem Mehrwert 2017 gebracht hat. 


Sogar Karneval habe ich regelmäßig meine Runden gedreht und das ein oder andere Kölsch zu viel wurde fleißig wieder abtrainiert. An Rosenmontag folgte dann nochmal ein sehr langer und anstrengender Lauf und dann ging es sowas von Berg ab mit mir. 

Ich hatte die  Influenza und sage und schreibe 16 Tage lang mit Fieber zu kämpfen, irgendwann kam noch eine Bronchitis und eine Seitenstrangangina hinzu. Nach exakt 8 Wochen Pause habe ich dann ganz mutig meine Laufschuhe wieder angezogen und bin 5 km gewalkt und war todtraurig, dass ich es a. anstrengend fand, b. ich danach eine halbe Stunde auf dem Sofa lag und gar nichts mehr ging und c. Angst hatte, dass das regelmäßige Training dahin war und ich bei Null anfangen musste. 

Über die Runtastic App hat man ja sehr schön einen Überblick, wie oft und wie weit man in den einzelnen Monaten gelaufen ist und da stand tatsächlich für Februar 15 km und für März 0 km. So ein Mist, mein ganzes Jahreslaufziel für den Pöppes. Ich bin also ganz langsam Anfang April wieder gestartet und konnte mich von Trainingseinheit zu Trainingseinheit wieder steigern. 

So schnell wie noch im Januar bin ich nicht, aber ich laufe aktuell viel weiter als im Januar. Meine Trainingseinheiten sind 2 x 10-11 km die Woche und 1 x 7-8 km. Ich schaue, dass ich auf jeden Fall eine gute Stunde laufe, aber nicht länger als 1,5 Stunden. 

Um mir diese Zeit einrichten zu können, wird halt abends der Haushalt gemacht und Wäsche sortiert und aufgeräumt und alles das, was halt in einem 4 Personen Haushalt so anfällt *lach*. Morgens früh gehe ich laufen, auf dem Nachhauseweg einkaufen und Erledigungen abarbeiten, dann Zuhause duschen und spätestens um 10 Uhr sitze ich am Schreibtisch und arbeite. 

Natürlich kann es passieren, dass ich je nach Aufträgen auch Nachmittags arbeiten muss, wenn die Kids da sind, aber das ist nicht schlimm und lässt sich meistens gut vereinbaren. 


Auf meiner Runde letzten Mittwoch habe ich mir die Zeit genommen und meine liebsten Laufpanoramen fotografiert. Sei es die Bank, die im Schatten steht und nur der dahinterliegende, weiße Stein wird angestrahlt. Oder der verdrehte Ast an dem Baum, vor dem die nächste Bank steht. Der Weg den kleinen Berg hoch, ist durch die Bäume niedriger und schattiger, es riecht immer etwas feuchter und waldiger dort, und dann oben angekommen, sind die Bäume höher, der Wald lichter und die Wege breiter. 

Ich würde am liebsten mal eine Tonaufnahme machen, dass ich Euch das Gezwitscher der Vögel hören lassen kann. Außerdem sehe ich oft Tiere. Wildschweine, Füchse, Rehe sind oft zu sehen, eine Blindschleiche oder Frösche oder eine Maus seltener. 

Mein Kopf resetet einfach bei meinen Trainingseinheiten und ich weiß gar nicht, wie ich es vorher durch den Alltag geschafft habe, ohne ein funktionierendes Ventil. Eine Zeitlang war es, glaube ich, das Nähen. Aber dadurch das die Tage aktionreicher und aktiver geworden sind, bin ich abends einfach durch und kann mich auch nicht mehr so gut konzentrieren. Es bringt einfach nichts mehr, abends zu nähen. 

Was noch gut geht, ist das Arbeiten an der Stickmaschine. Dann läuft nebenbei eine Serie auf dem iMac oder ein Film und ich füttere die Lady mit verschiedenen Garnen und Stoffen. So sind in der letzten Zeit zwei wundervolle Shirts entstanden, die zeige ich Euch aber in einem separaten Post. 

Ich hoffe, dass die Foto Euch ein bisschen anstecken, die Natur zu genießen und einfach Zeit draußen zu verbinden. 

In diesem Sinne, habt eine schöne Zeit, Eure Sandra 

24 Mai 2018

Regenjacke aus Softshell

Auf unserem Nähtreff im Saarland habe ich mir diese *klick* Regenjacke aus Softshell genäht. Das war dann tatsächlich meine Premiere, warum auch immer hatte ich wirklich Respekt davor, Softshell zu vernähen. 



Im Nachhinein fast schon lachhaft, ich glaube, Softshell ist das einfachste aller Materialien zum Vernähen *lach*.

Also habe ich meiner Kleinen einen rosafarbenen Softshell mitgebracht, auf dem bei Regen kleine maritime Motive zum Vorschein kommen. 



Ihr könnt Euch die Begeisterung vorstellen *lach*, der Stoff wurde die ganze Zeit angeleckt, damit die Motive sichtbar sind. Irgendwann musste ich ihn dann aus dem Verkehr ziehen, ich fand es schon ein bisschen befremdlich, diese ganze Sabber auf dem schönen Stoff.

Den Schnitt Softshell-Jacke von Lillesol habe ich vor einiger Zeit schon plotten lassen, so musste ich die Gr. 122 nur ausschneiden und den Stoff zuschneiden. Das ging auch ratzfatz, dann kam mir die Arbeit rund um das Ebook "Grunge It - Fussball" in die Quere und heute konnte ich dann an einem ruhigen Nachmittag die Jacke fertigstellen. 



Und ich bin mega stolz, das Nähen ist mir leicht von der Hand gegangen, und ich musste nicht eine Naht auftrennen! 

Die Jacke habe ich mit einem Tunnelzug für die Kordel an der Kapuze genäht, einem inneren Beleg und - wovon ich völlig begeistert bin - einem Untertritt für den Reißverschluss. 



Wow-Effekt sage ich nur! Manchmal machen kleine Sachen so viel her. Das kleine Label "Einzelstück" von AFS passt perfekt zu den lila-flieder gestreiften Bündchen und den lila abgesetzten Details wie das Einfassgummi für den Saum, die Ösen, das Hoodieband und den Reißverschluss. 



Manchmal bin ich ja schon ein wenig neidisch, dass die kleinen Teilchen so einfach zu nähen sind und vor allem, dass sie auch immer passen! Der kindliche Körper ist irgendwie mainstreamiger als meiner *lach*....





Wir haben zwar schon Mai und irgendwie sind alle im Sommer-Näh-Fieber, das ist bei mir aber noch nicht so richtig angekommen. Außerdem ist gerade so eine Softshelljacke gerade im Sommer ein guter Begleiter. Ich finde, sie ist gerade warm bzw. kalt genug, wenn es abends doch mal kühler wird oder wenn mal wieder ein Sommer-Regen-Guss herunter kommt. 

In den Sommerferien sind wir mit unserem Wohnwagen wieder in Kärnten unterwegs und wenn da mal ein Gewitter ansteht, wird es schon arg kühl.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, Eure Sandra 


22 Mai 2018

Mein Abend an Stickmaschine

Früher habe ich abendelang genäht und getüftelt und bin lange auf geblieben, um das Werk auf jeden Fall fertig zu bekommen. Äh ja, das war "früher" - sagen wir mal "früher" ist etwas über zwei Jahre her, ich habe mich hauptsächlich nur um die Kids gekümmert und meine berufliche Zukunft lag irgendwie - na in der Zukunft eben. 


Meine Entscheidung, meinen alten Job zu kündigen ist mir nicht leichtgefallen, die Entscheidung meiner CoelnerLiebe eine (wenn auch temporäre) Chance zu geben, um so leichter. 





Mit dem zweiten, leistungsstarken Plotter und dem Fernstudium im Bereich Grafik & Design, meinem festen DesignProbeNähPlottereiTeam und dem Dawandashop habe ich viele Schritte in Richtung Selbstständigkeit getan. So langsam pendelt sich auch der Alltag ein, ich arbeite 4-5 Tage halbtags, habe Zeit für meinen Sport *klick* und das nachmittägliche Programm der Kiddies. 



Ende letzten Jahres hat eine Stickmaschine meinen Maschinenfuhrpark erweitert, ich habe mich ein wenig "einsticken" müssen und mit wachsender Routine und Können fluppt es auch mit den Aufträgen. 



Abends verbringe ich gerne mal ein paar Stunden an der Stickmaschine, gerne wenn mein Mann unterwegs ist und die Kids im Bett. 




So bin ich den süßen Grafiken von Klitzeklein verfallen. Ich finde sie einfach so zauberhaft und verarbeite sie gerne auf Kleidung, Geschenken zur Geburt oder auch Bettwäsche für kleine Kinder. 

Eine Stickerei verleiht dem jeweiligen Textil nochmal eine ganz andere Optik und Qualität. Die schillernden Farben und die freundlichen Motive sind einfach wunderschön. 



Die Fotos habe ich gemacht, bevor ich das Shirt gewaschen habe. Die aufmerksame Beobachterin unter meinen Lesern wird bestimmt noch einen Fetzen Stickvlies oder Avalon entdecken *lach*.

Mein erstes besticktes Shirt ist die Maus Tilda und ich verlinke sie beim *Creadienstag* und *Dienstagsdinge*.

Habt eine schöne Woche, Eure Sandra 

Stickdatei Klitzeklein Maus Tilda
weißer Jersey und Stickgarn von Strandgutraeuber
EBook Girly-Shirt von Konfetti-Patterns

18 Mai 2018

Geschwister-Outfit #GrungeIt

Hallo Zusammen, 

hier seht ihr jetzt, warum es die #GrungeIt Serie überhaupt von mir gibt. Ganz ursprünglich wollte meine Tochter ein t-Shirt mit einem Herz haben, dass so ist, wie auf ihrem gekauften Shirt. 


Sie ging schnurstracks auf den Ordner mit den Flexfolien zu, setzte sich mitten ins Arbeitszimmer und es wurden Farben gesichtet. Anfangs sollte es ein gelb sein, nach einem suchenden Blick durch die Stoffvorräte ist ihr aufgefallen, dass es keinen gelben Jersey im Hause CoelnerLiebe gibt und damit fingen die Diskussionen an. 



Sie ist mit weiß ich nicht wieviel Folienfarben quer durchs haus getigert, immer auf der Suche nach einem Stoff, in der gleichen Farbe. 

Irgendwann wurde der Große auf das seltsame Treiben aufmerksam und witterte quasi die Ungerechtigkeit schlechthin, nämlich dass die Schwester was genäht bekommt und er nicht. Und da er ja bald schon (Ende Juli) Geburtstag hat und acht wird und ein Geburtstagsshirt ja bitte wichtiger sei, als einfach nur so ein Herz Shirt, ging das Gezanke los, wer welche Folie gut findet, damit in zum Stoffregal rennt, alles rauszieht um ja für sich als erstes den einzig geeigneten Stoff zu finden. 

Ich habe dem ganzen Treiben mal mit meiner Einmischung in die Farbfindung ein Ende versetzt und die ein paar Ton-in-Ton Jersey-Folien-Kombinationen zur Auswahl zusammengestellt. 
Nach einem lila-flieder und einem grau-anthrazit und einem beige-braun und orange-rot ist es dann türkis-petrol geworden. Natürlich für beide. Über so viel Einigkeit war ich echt etwas erstaunt. 


Ich habe mich also erstmal an den iMac gesetzt und angefangen, die "Drecksdatei" zu digitalisieren. Ziel war es dass eine Grafik nur soweit zerstört ist, dass man das Motiv an sich noch erkennen kann. Bei dem Herz ist der "Dreck" noch so groß, dass es ein wenig nach Camouflage ausschaut. In den finalen Dateien zu dem Ebook "Grunge It- Fussball" und "Grunge it - Maritim" ist der "Dreck" etwas feiner gelungen. 


Was mir besonders gut gefällt ist, dass sich gut 80 % in einem Rutsch entgittern lassen und auch die verbleibenden innenliegenden Flächen leicht zu entfernen sind. 
Natürlich wird das kniffeliger, je kleiner die Motive werden. Die "8" vorne auf der Brust ist nur noch 7 cm hoch, aber selbst dort hat das Entgittern noch schön funktioniert. 
Und selbst wenn man einen Teil verliert oder vergisst zu entfernen - was soll's ?! Kaputt ist schließlich kaputt *lach*


Bei der Kleinen kam dann noch ein Label Deluxe aus SnapPap drauf - und das ist für sie die heimliche Attraktion an den Dingern. Das ist nämlich das, was die Mami arbeitet. Ist doch logisch, oder? 

Ich wünsche Euch nun ein schönes verlängertes Wochenende, Eure Sandra 

Türkises Jersey & SnapPap über www.standgutraeuber.de
Flexfolien über www.happyfabric.de
Die Ebooks gibt es bei Makerist




17 Mai 2018

EBook "Grunge It - Fussball"

Ich möchte Euch gerne das neue Ebook "Grunge It - Fussball" vorstellen und ein bisschen aus dem Nähkästchen rund ums Probeplotten plaudern.


Aber erstmal zum Ebook: Entstanden sind zahlreiche Motive rund um das Thema Fussball und diese im angesagten Grunge & College - Look.

Die Zahlen 0-9, die Buchstaben A-Z, einige Sonderzeichen, die Motive Herz, Stern und Fussball und fünf Fussballer Silhouetten warten darauf, geplottet und kreativ auf Fan-Kleidung und Co. umgesetzt zu werden. Die Zahlen, Buchstaben und Motive sind entweder als Ganzes zu plotten oder man nutzt die 3-geteilten Grafiken, um z.B. das Herz in den Farben der Bundesrepublik Deutschland, in schwarz - rot - gold, darzustellen. 


Das Besondere an dem Ebook ist die Grunde-Vorlage. Im Probeplotten haben wir sie nur die "Drecksdatei" genannt, denn genau dafür ist sie entstanden. Ich wollte eine Datei haben, die mir meine vorhandenen Dateien "kaputt" macht, eben grunged. 



Ich habe etwas gewerkelt und diese Drecksdatei so erstellt, dass sie die Grafik zerstört, das Motiv Aber immer noch  zu erkennen ist und - für mich fast das wichtigste - einfach zu entgittern ist. Ca. 80 % der Grafik kann man in einem Rutsch entgittern, die wenigen, innenliegenden Flächen sind dann auch leicht zu entfernen.

In der Anleitung ist wie immer alles Schritt-für-Schritt erklärt. Vom Öffnen der Datei, über die Bearbeitung dieser, Veränderung der Größe, daraus entstehende Anpassung bis hin zum Schnitt und Aufbringen der Motive ist alles dabei.


Wie schon bei den letzten Ebooks lege ich besonderen Wert darauf, dass nicht nur Bilder der Grafiken im Ebook enthalten sind, sondern auch, dass die Dateien für Silhouette und Brother Nutzer unterschiedlich digitalisiert sind. In den jeweiligen Ordnern, gut strukturiert, findet jede die Datei, die sie braucht. 


Den Umfang dieses Perfektionismus-Ticks spiegelt sich dann in der Anzahl der Dateien wieder *lach* - dieses Mal sind in dem .zip-Archiv über 600 Dateien enthalten. 


Warum so viele? Na ganz einfach: Das Alphabet besteht aus 26 Buchstaben. Die sind einmal komplett aufgeführt, einmal mit waagerechter Unterteilung und einmal mit senkrechter Unterteilung. Und das dann als Sil-svg, png, dxf, Brother-svg. Und so geht das mit allen Motiven und - schwups- steht da diese beängstigende Zahl. 


In der Probeplottrunde sind wieder sensationelle Werke entstanden! Am Ende einer DesignProbePlottNähereiRunde sichte ich die Fotos, die im Album "Veröffentlichung" von meinen Mädels gespeichert wurden und bin wirklich ausnahmslos jedes Mal wieder von der sprudelnden Kreativität jeder einzelnen begeistert und geflashed. 

Und es muss ja auch nicht immer Fußball sein!



In der Probephase kleckern immer mal wieder Fotos in die Gruppe und das Ausmaß ist mir gar nicht so bewußt, wieviel Zeit und Material, Ideen und Mühe die Ladies in ihre Arbeit stecken. Aber wenn ich das dann so gesammelt sehe, dann macht mich das richtig stolz, so ein tolles Team zu haben. 

Viele von Ihnen begleiten mich schon über einige Ebooks hinweg, und das schöne ist, es kommen immer wieder ein paar Neue hinzu. Genauso verlassen uns auch einige, das ist auch völlig ok, ich habe mich, glaube ich, noch nie von einer meiner Mädels im Bösen getrennt *lach*.


Bei dieser Runde hat ein Thema unsere ersten Unterhaltungen beherrscht. Was muss ich wie kennzeichnen, was darf ich an Schriften, Bilder wie nutzen, brauche ich ein Impressum, ab wann sollte ich eine Brandet Content Markierung setzen usw. Schlussendlich haben wir unsere Wege gefunden, die zuerst nicht zu bewältigenden Themen haben ihren Schrecken verloren und im Alltag fließen diese Regularien mittlerweile fließend in die Posts ein. 


Jetzt habe ich aber genug aus dem Nähkästchen geplaudert, vereinzelt findet ihr hier schon Fotos der Designbeispiele, alle in kompakter Form könnt ihr wie immer im jeweiligen Album auf meiner Facebookseite begutachten. 

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, 

Eure Sandra 











09 Mai 2018

Herzlich Willkommen V3

Vor einigen Wochen - ach!, was sage ich - Monaten! ist im Hause CoelnerLiebe eine Stickmaschine eingezogen. Wir zwei waren sofort in Love - wie es so schön heißt.

Die Brother V3 ist wirklich sowas von Anfängertauglich, Lisa Chaozmieze hat mich besucht und mir den Einstieg so etwas von gleicht gemacht - einfach herrlich. Die Lady piept und schreibt was sie wann will und so habe ich mich nach einem Probekissen *klick* direkt an eine Mammut Aufgabe geben. 

Ich habe 3m eines wunderschönen, hellblauen Wintersweats gekauft, mit dem Ziel, mir einen "Hausanzug" zu nähen, der im Fall der Fälle Besuch und im Urlaub vor allem auch Campingplatz freundlich ist. 

Vor meinen Augen lag er schon in der Wäschebütt mit der dreckigen Wäsche *lach*, aber bis dahin sollten noch einige Wochen ins Land gehen. 

Die Jacke habe ich mit einem Stehkragen und Eingrifftaschen genäht, gepimpt mit dunkelbraunen Hoodie Details aus SnapPap, dunkelbraunen Ösen und dunkelblauem Hoodieband. 

Der Stil findet sich auch in der schmalen Sweathose wieder. 

Bestickt habe ich das Vorderteil der Jacke mit einer Windrose, die Ärmelpatches mit Ankern, den rückwärtigen Kragen mit den Koordinaten unseres Hauses, das Rückenteil mit einem Segelschiff und das untere Hosenbein mit Möwen. 

Und es hat alles sowas von wunderbar geklappt, dass ich es selber gar nicht fassen konnte! Was für eine Premiere. Die macht definitiv Lust auf mehr. 

Ich habe ja lange überlegt, ob ich eine Stickmaschine brauche, da ich ja glücklich mit zwei Plottern ausgerüstet bin. Aber das Stickbild ist um einiges edler und feiner, als ein geplottetes Bild. Beides hat seinen Reiz und seine Stärken, aber gerade für diese Kombi gefällt mir die Vintage Stickerei besonders gut. 

Nun denn, immer mal wieder lagen die Teile in der Ecke überm Stuhl, dann habe ich mal wieder etwas gestickt oder weitergenäht. Und letztes Wochenende war die Kombi endlich fertig. Äh ja - wenn man "nur" näht und plottet, dann kann man sein Werk direkt fotografieren und verbloggen *lach* - das ist mit einer Stickerei anders, auf jeden Fall bei mir. 

Ich habe "Fadenkreuze" auf den Stoff gemalt, um die optimale Position zu finden, rückwärtig ist das Stickvlies am Stoff und auf der Vorderseite das Avalon. Schade, da war ich so euphorisch und stolz und wollte mein Werk zeigen - und nix ging... 

Nach der Runde in der Waschmaschine und gebügelt, hatte ich dann jetzt endlich Zeit, die tollen Teile zu fotografieren. Bei über 20 Grad, in der Mittagssonne und mit dem Schatten - Licht Spiel gar nicht so einfach. Geklappt hat es dann schließlich doch und ich hatte noch Zeit, mich mal wieder etwas mit meiner Kamera zu beschäftigen.

Ausgerechnet jetzt ist dann auch noch wärmeres Wetter vorhergesagt und die gemütliche Kombi wird wahrscheinlich noch etwas auf ihren Einsatz warten müssen. 

Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag und hoffentlich verlängertes Wochenende, legt die Füße hoch und genießt den Tag ; )

verlinkt beim *AfterWorkSewing*

Eure Sandra




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