21 März 2018

Mein erster Panel

Oder heißt es, mein erstes Panel? Ich weiß es gar nicht. Ich könnte jetzt Google bemühen - bin ich aber ganz ehrlich zugegeben gerade zu faul zu. 


Vor einiger Zeit hat Fred von Soho eine traumhaft schöne Eigenproduktion, den Jersey Luftabom, herausgebracht. Es gab in in zwei Farben, rosé und petrol und während ich mir die ganzen Designbeispiele angesehen habe und mich immer mehr in den Stoff oder eben auch die Stickerei und den Plot verliebt habe, waren alle anderen schneller und haben den rosafarbenen Stoff leer gekauft *lach*.


Dann habe ich noch ein wenig länger überlegt, ob ich den petrolfarbenen auch schön finde und irgendwann habe ich ihn einfach gekauft, gewaschen und gut gelagert. 



Die letzten beiden Jahre habe ich wirklich sehr wenig Stoffe "auf Lager" gekauft. Ich bin leider damit immer wieder auf die Schnüss gefallen. Ich habe sie gekauft und dann lagen sie dann. Auf das ehemals angedachte Projekt hatte ich plötzlich keine Lust mehr und dann gefiel mir die Farbe nicht mehr oder die Kinder fanden den Stoff plötzlich peinlich. Tja - völliges Unverständnis meinerseits! Den süßen Piratenstoff war einer der ersten Jerseys, die ich 2012 zu beginn meines Hobbys gekauft habe und damit eine der ersten Schlafhosen, die ich meinem damaligen 2 jährigen Spross genäht habe. Irgendwann hat Louisanna den dann im Ausverkauf - war klar, dass ich davon 1,5 oder 2 Meter von kaufen musste. Und der ist meinem fast 8-jährigen Sohn dann plötzlich peinlich ?!?! #Ironieoff




So denn. Das sollte mit den Luftabom Panels nicht passieren. Ein Panel besteht aus dem Motiv mit weißem und mit petrolfarbenem Grund, ich habe zwei gekauft und einen passenden helltürkisfarbenem Kombistoff.


Daraus sind zwei Shirts nach dem Schnitt Girlie Shirt von Konfettipatterns entstanden - eins mit dem hellen und eins mit dem dunklen Motiv und eine passende Leggins aus dem Kombistoff. Die Rückseiten der Shirt sind ebenfalls aus dem Kombistoff gearbeitet. 



Genäht habe ich die Gr. 128, in der Breite Gr. 122, und ich habe dem Shirt noch ein Armbündchen verpasst, weil meine kleine Große die Shirts gerne als "Gemütliche Kombination" haben möchte, in der sie dann auch gerne mal zu Bett geht und da sind ihr die Armbündchen lieber. 

Das Set darf hier bewußt nicht als "Schlafanzug" betitelt werden, da Frau sich damit die Option nehmen würde, das Shirt oder eben die Leggins auch außerhalb der vier Wände zu tragen. Ist nachvollziehbar, oder?




Das Set war ratzfatz genäht, ich habe auch direkt Fotos gemacht und mich dafür ein bisschen noch im "Objekte Freistellen" in Photoshop geübt. Das klappt schon ganz gut, wenn man den Dreh erstmal raus hat. Im Rahmen meines Fernstudiums arbeite ich mich von Thema zu Thema vor und der Titel der nächsten Klausur lautet "Photoshop - Auswählen und Verändern" - ich bin mal gespannt, was genau das umfasst. 


Die Reste der Panels habe ich direkt zu einem kleinen Set bestehend aus Shirt und Mütze in Gr. 74 verarbeitet - Kampf den Resten und dem "Zumüllen" des Stoffschrankes! Da es aber noch nicht fertig ist, zeige ich es Euch ein anderes Mal. 


Mein Fazit zum Vernähen von Panels: G-e-n-i-a-l! Ohne Aber. Ich mag die besondere Optik der Stoffe und die perfekte Kombination, die ein Panel bereits mit sich bringt. Ich habe noch ein paar weitere geshoppt, die sind gerade auf dem Weg zu mir und ich freue mich jetzt schon total darauf, sie zu verarbeiten!


Und heute bin ich dann mal gerne beim *afterworksewing* dabei.

Habt einen schönen Mittwoch, Eure Sandra 



1 Kommentar:

  1. Sieht klasse aus. Hab Letzt meun drittes panel vernäht. Eines wartet noch.
    Grüße sonnenblume

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