26 Mai 2018

Joggen Oktober 17 - Mai 2018

Genau genommen ist es jetzt schon über ein Jahr, dass ich regelmäßig laufe und mich jede Woche 2-3 Mal früh morgens vor dem Arbeiten an die frische Luft traue.

Im Herbst habe ich Euch *hier* meinen letzten Bericht dazu geschrieben, damals habe ich etwas vor dem kälteren Temperaturen im Winter "gezittert" und große Befürchtungen gehabt, dass ich vielleicht die Lust am Laufen verliere. 

Im Oktober habe ich dann den Weg in ein Fitnessstudio gesucht, mit dem Ziel, meine Fitness über den Winter zu halten. Ich war zum Fitness-Check, der erstaunlicherweise sehr gut ausgefallen ist und ein paar Mal zum Kennenlernen der Geräte da. Meinen Vertrag habe ich bewußt nur für drei Monate abgeschlossen, einfach in weiser Voraussicht, dass ich im Frühling unbedingt wieder draußen laufen wollte.


Ich bin voller Enthusiasmus an das Projekt "Fitnessstudio" herangegangen und habe nach den ersten Trainingseinheiten an den Geräten den Muskelkater meines Lebens gehabt. Alter, da bleibt die vornehme Sprache echt auf der Strecke - ich konnte nichts mehr, mit tat einfach alles so dermaßen weh, dass ich sogar Schmerzmittel genommen habe, weil ich sonst den Alltag nicht geschafft hätte. 

So bin ich dann ein paar Mal hin und auf dem Laufband gelaufen.... und habe mich dabei erwischt, wie ich traurig Richtung Fenster geschaut habe und immer wieder festgestellt habe, dass die Sonne scheint und es gar nicht regnet und ich eigentlich total gut hätte draußen laufen können. 


In Woche drei, ich habe gerade das Laufband am offenen Fenster ergattert, habe ich beschlossen, dem Wunsch nach "Draußen" einfach statt zu geben und die nächste Einheit draußen zu laufen. 

Mensch, was war das geil! Mit ein paar Grad über null ein bisschen kalt, die Fleecepullis vom Skifahren sind irgendwie nicht die richtige Kleidung zum laufen, aber einfach geil. 

Am nächsten Tag bin ich direkt morgens in den Sportladen gefahren, habe eine lange, leicht gefütterte Laufhose gekauft, eine dünne Beanie für eventuelle Regengüsse, Oberteile mit langem Arm, eine Weste und eine Laufjacke, die vorne wind- und wasserdicht, rückwärtig aber atmungsaktiv ist und ein zweites Paar Laufschuhe, wenn meine denn dann mal gut nass und matschig geworden sind. 

Ich könnt Euch gar nicht vorstellen, wie hammermäßig die erste Trainingseinheit als "Winterläufer" war. Ich hab heimlich im Wald gejauchzt, außer mir war keiner so bekloppt morgens im Regen bei 4 Grad durch den Wald zu rennen, und einfach nur den Körper mit Sauerstoff geflutet. 

Zuhause angekommen, habe ich mich verdreckt und nass wie ich war an dem iMac gesetzt und fristgerecht meinen Vertrag im Fitnessstudio gekündigt. 


Irgendwann war ich nochmal da, bin meine Stunde auf dem Laufband gelaufen und anschließend in der Sauna gewesen, das war ganz nett. Aber meinen Entschluss, diesem "Experiment" ein Ende zu setzen, hat dieser letzte Besuch keinen Abgang getan. 

An Sylvester waren wir mit einem befreundeten Pärchen zum verlängerten Wochenende in Belgien und dort bin ich dann mit meiner Freundin das erste Mal 10 km gelaufen. Was für ein Wahnsinnsgefühl. Um Mitternacht dann, wurde ich ganz sentimental und habe mich bei Ihr bedankt, dass sie mich im März zu diesem neuen Hobby und meinem Mehrwert 2017 gebracht hat. 


Sogar Karneval habe ich regelmäßig meine Runden gedreht und das ein oder andere Kölsch zu viel wurde fleißig wieder abtrainiert. An Rosenmontag folgte dann nochmal ein sehr langer und anstrengender Lauf und dann ging es sowas von Berg ab mit mir. 

Ich hatte die  Influenza und sage und schreibe 16 Tage lang mit Fieber zu kämpfen, irgendwann kam noch eine Bronchitis und eine Seitenstrangangina hinzu. Nach exakt 8 Wochen Pause habe ich dann ganz mutig meine Laufschuhe wieder angezogen und bin 5 km gewalkt und war todtraurig, dass ich es a. anstrengend fand, b. ich danach eine halbe Stunde auf dem Sofa lag und gar nichts mehr ging und c. Angst hatte, dass das regelmäßige Training dahin war und ich bei Null anfangen musste. 

Über die Runtastic App hat man ja sehr schön einen Überblick, wie oft und wie weit man in den einzelnen Monaten gelaufen ist und da stand tatsächlich für Februar 15 km und für März 0 km. So ein Mist, mein ganzes Jahreslaufziel für den Pöppes. Ich bin also ganz langsam Anfang April wieder gestartet und konnte mich von Trainingseinheit zu Trainingseinheit wieder steigern. 

So schnell wie noch im Januar bin ich nicht, aber ich laufe aktuell viel weiter als im Januar. Meine Trainingseinheiten sind 2 x 10-11 km die Woche und 1 x 7-8 km. Ich schaue, dass ich auf jeden Fall eine gute Stunde laufe, aber nicht länger als 1,5 Stunden. 

Um mir diese Zeit einrichten zu können, wird halt abends der Haushalt gemacht und Wäsche sortiert und aufgeräumt und alles das, was halt in einem 4 Personen Haushalt so anfällt *lach*. Morgens früh gehe ich laufen, auf dem Nachhauseweg einkaufen und Erledigungen abarbeiten, dann Zuhause duschen und spätestens um 10 Uhr sitze ich am Schreibtisch und arbeite. 

Natürlich kann es passieren, dass ich je nach Aufträgen auch Nachmittags arbeiten muss, wenn die Kids da sind, aber das ist nicht schlimm und lässt sich meistens gut vereinbaren. 


Auf meiner Runde letzten Mittwoch habe ich mir die Zeit genommen und meine liebsten Laufpanoramen fotografiert. Sei es die Bank, die im Schatten steht und nur der dahinterliegende, weiße Stein wird angestrahlt. Oder der verdrehte Ast an dem Baum, vor dem die nächste Bank steht. Der Weg den kleinen Berg hoch, ist durch die Bäume niedriger und schattiger, es riecht immer etwas feuchter und waldiger dort, und dann oben angekommen, sind die Bäume höher, der Wald lichter und die Wege breiter. 

Ich würde am liebsten mal eine Tonaufnahme machen, dass ich Euch das Gezwitscher der Vögel hören lassen kann. Außerdem sehe ich oft Tiere. Wildschweine, Füchse, Rehe sind oft zu sehen, eine Blindschleiche oder Frösche oder eine Maus seltener. 

Mein Kopf resetet einfach bei meinen Trainingseinheiten und ich weiß gar nicht, wie ich es vorher durch den Alltag geschafft habe, ohne ein funktionierendes Ventil. Eine Zeitlang war es, glaube ich, das Nähen. Aber dadurch das die Tage aktionreicher und aktiver geworden sind, bin ich abends einfach durch und kann mich auch nicht mehr so gut konzentrieren. Es bringt einfach nichts mehr, abends zu nähen. 

Was noch gut geht, ist das Arbeiten an der Stickmaschine. Dann läuft nebenbei eine Serie auf dem iMac oder ein Film und ich füttere die Lady mit verschiedenen Garnen und Stoffen. So sind in der letzten Zeit zwei wundervolle Shirts entstanden, die zeige ich Euch aber in einem separaten Post. 

Ich hoffe, dass die Foto Euch ein bisschen anstecken, die Natur zu genießen und einfach Zeit draußen zu verbinden. 

In diesem Sinne, habt eine schöne Zeit, Eure Sandra 

24 Mai 2018

Regenjacke aus Softshell

Auf unserem Nähtreff im Saarland habe ich mir diese *klick* Regenjacke aus Softshell genäht. Das war dann tatsächlich meine Premiere, warum auch immer hatte ich wirklich Respekt davor, Softshell zu vernähen. 



Im Nachhinein fast schon lachhaft, ich glaube, Softshell ist das einfachste aller Materialien zum Vernähen *lach*.

Also habe ich meiner Kleinen einen rosafarbenen Softshell mitgebracht, auf dem bei Regen kleine maritime Motive zum Vorschein kommen. 



Ihr könnt Euch die Begeisterung vorstellen *lach*, der Stoff wurde die ganze Zeit angeleckt, damit die Motive sichtbar sind. Irgendwann musste ich ihn dann aus dem Verkehr ziehen, ich fand es schon ein bisschen befremdlich, diese ganze Sabber auf dem schönen Stoff.

Den Schnitt Softshell-Jacke von Lillesol habe ich vor einiger Zeit schon plotten lassen, so musste ich die Gr. 122 nur ausschneiden und den Stoff zuschneiden. Das ging auch ratzfatz, dann kam mir die Arbeit rund um das Ebook "Grunge It - Fussball" in die Quere und heute konnte ich dann an einem ruhigen Nachmittag die Jacke fertigstellen. 



Und ich bin mega stolz, das Nähen ist mir leicht von der Hand gegangen, und ich musste nicht eine Naht auftrennen! 

Die Jacke habe ich mit einem Tunnelzug für die Kordel an der Kapuze genäht, einem inneren Beleg und - wovon ich völlig begeistert bin - einem Untertritt für den Reißverschluss. 



Wow-Effekt sage ich nur! Manchmal machen kleine Sachen so viel her. Das kleine Label "Einzelstück" von AFS passt perfekt zu den lila-flieder gestreiften Bündchen und den lila abgesetzten Details wie das Einfassgummi für den Saum, die Ösen, das Hoodieband und den Reißverschluss. 



Manchmal bin ich ja schon ein wenig neidisch, dass die kleinen Teilchen so einfach zu nähen sind und vor allem, dass sie auch immer passen! Der kindliche Körper ist irgendwie mainstreamiger als meiner *lach*....





Wir haben zwar schon Mai und irgendwie sind alle im Sommer-Näh-Fieber, das ist bei mir aber noch nicht so richtig angekommen. Außerdem ist gerade so eine Softshelljacke gerade im Sommer ein guter Begleiter. Ich finde, sie ist gerade warm bzw. kalt genug, wenn es abends doch mal kühler wird oder wenn mal wieder ein Sommer-Regen-Guss herunter kommt. 

In den Sommerferien sind wir mit unserem Wohnwagen wieder in Kärnten unterwegs und wenn da mal ein Gewitter ansteht, wird es schon arg kühl.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, Eure Sandra 


22 Mai 2018

Mein Abend an Stickmaschine

Früher habe ich abendelang genäht und getüftelt und bin lange auf geblieben, um das Werk auf jeden Fall fertig zu bekommen. Äh ja, das war "früher" - sagen wir mal "früher" ist etwas über zwei Jahre her, ich habe mich hauptsächlich nur um die Kids gekümmert und meine berufliche Zukunft lag irgendwie - na in der Zukunft eben. 


Meine Entscheidung, meinen alten Job zu kündigen ist mir nicht leichtgefallen, die Entscheidung meiner CoelnerLiebe eine (wenn auch temporäre) Chance zu geben, um so leichter. 





Mit dem zweiten, leistungsstarken Plotter und dem Fernstudium im Bereich Grafik & Design, meinem festen DesignProbeNähPlottereiTeam und dem Dawandashop habe ich viele Schritte in Richtung Selbstständigkeit getan. So langsam pendelt sich auch der Alltag ein, ich arbeite 4-5 Tage halbtags, habe Zeit für meinen Sport *klick* und das nachmittägliche Programm der Kiddies. 



Ende letzten Jahres hat eine Stickmaschine meinen Maschinenfuhrpark erweitert, ich habe mich ein wenig "einsticken" müssen und mit wachsender Routine und Können fluppt es auch mit den Aufträgen. 



Abends verbringe ich gerne mal ein paar Stunden an der Stickmaschine, gerne wenn mein Mann unterwegs ist und die Kids im Bett. 




So bin ich den süßen Grafiken von Klitzeklein verfallen. Ich finde sie einfach so zauberhaft und verarbeite sie gerne auf Kleidung, Geschenken zur Geburt oder auch Bettwäsche für kleine Kinder. 

Eine Stickerei verleiht dem jeweiligen Textil nochmal eine ganz andere Optik und Qualität. Die schillernden Farben und die freundlichen Motive sind einfach wunderschön. 



Die Fotos habe ich gemacht, bevor ich das Shirt gewaschen habe. Die aufmerksame Beobachterin unter meinen Lesern wird bestimmt noch einen Fetzen Stickvlies oder Avalon entdecken *lach*.

Mein erstes besticktes Shirt ist die Maus Tilda und ich verlinke sie beim *Creadienstag* und *Dienstagsdinge*.

Habt eine schöne Woche, Eure Sandra 

Stickdatei Klitzeklein Maus Tilda
weißer Jersey und Stickgarn von Strandgutraeuber
EBook Girly-Shirt von Konfetti-Patterns

18 Mai 2018

Geschwister-Outfit #GrungeIt

Hallo Zusammen, 

hier seht ihr jetzt, warum es die #GrungeIt Serie überhaupt von mir gibt. Ganz ursprünglich wollte meine Tochter ein t-Shirt mit einem Herz haben, dass so ist, wie auf ihrem gekauften Shirt. 


Sie ging schnurstracks auf den Ordner mit den Flexfolien zu, setzte sich mitten ins Arbeitszimmer und es wurden Farben gesichtet. Anfangs sollte es ein gelb sein, nach einem suchenden Blick durch die Stoffvorräte ist ihr aufgefallen, dass es keinen gelben Jersey im Hause CoelnerLiebe gibt und damit fingen die Diskussionen an. 



Sie ist mit weiß ich nicht wieviel Folienfarben quer durchs haus getigert, immer auf der Suche nach einem Stoff, in der gleichen Farbe. 

Irgendwann wurde der Große auf das seltsame Treiben aufmerksam und witterte quasi die Ungerechtigkeit schlechthin, nämlich dass die Schwester was genäht bekommt und er nicht. Und da er ja bald schon (Ende Juli) Geburtstag hat und acht wird und ein Geburtstagsshirt ja bitte wichtiger sei, als einfach nur so ein Herz Shirt, ging das Gezanke los, wer welche Folie gut findet, damit in zum Stoffregal rennt, alles rauszieht um ja für sich als erstes den einzig geeigneten Stoff zu finden. 

Ich habe dem ganzen Treiben mal mit meiner Einmischung in die Farbfindung ein Ende versetzt und die ein paar Ton-in-Ton Jersey-Folien-Kombinationen zur Auswahl zusammengestellt. 
Nach einem lila-flieder und einem grau-anthrazit und einem beige-braun und orange-rot ist es dann türkis-petrol geworden. Natürlich für beide. Über so viel Einigkeit war ich echt etwas erstaunt. 


Ich habe mich also erstmal an den iMac gesetzt und angefangen, die "Drecksdatei" zu digitalisieren. Ziel war es dass eine Grafik nur soweit zerstört ist, dass man das Motiv an sich noch erkennen kann. Bei dem Herz ist der "Dreck" noch so groß, dass es ein wenig nach Camouflage ausschaut. In den finalen Dateien zu dem Ebook "Grunge It- Fussball" und "Grunge it - Maritim" ist der "Dreck" etwas feiner gelungen. 


Was mir besonders gut gefällt ist, dass sich gut 80 % in einem Rutsch entgittern lassen und auch die verbleibenden innenliegenden Flächen leicht zu entfernen sind. 
Natürlich wird das kniffeliger, je kleiner die Motive werden. Die "8" vorne auf der Brust ist nur noch 7 cm hoch, aber selbst dort hat das Entgittern noch schön funktioniert. 
Und selbst wenn man einen Teil verliert oder vergisst zu entfernen - was soll's ?! Kaputt ist schließlich kaputt *lach*


Bei der Kleinen kam dann noch ein Label Deluxe aus SnapPap drauf - und das ist für sie die heimliche Attraktion an den Dingern. Das ist nämlich das, was die Mami arbeitet. Ist doch logisch, oder? 

Ich wünsche Euch nun ein schönes verlängertes Wochenende, Eure Sandra 

Türkises Jersey & SnapPap über www.standgutraeuber.de
Flexfolien über www.happyfabric.de
Ebook "Grunge it - Fussball über Dawanda / CoelnerLiebe
EBook "Label aus SnapPap" über Dawanda / CoelnerLiebe




17 Mai 2018

EBook "Grunge It - Fussball"

Ich möchte Euch gerne das neue Ebook "Grunge It - Fussball" vorstellen und ein bisschen aus dem Nähkästchen rund ums Probeplotten plaudern.


Aber erstmal zum Ebook: Entstanden sind zahlreiche Motive rund um das Thema Fussball und diese im angesagten Grunge & College - Look.

Die Zahlen 0-9, die Buchstaben A-Z, einige Sonderzeichen, die Motive Herz, Stern und Fussball und fünf Fussballer Silhouetten warten darauf, geplottet und kreativ auf Fan-Kleidung und Co. umgesetzt zu werden. Die Zahlen, Buchstaben und Motive sind entweder als Ganzes zu plotten oder man nutzt die 3-geteilten Grafiken, um z.B. das Herz in den Farben der Bundesrepublik Deutschland, in schwarz - rot - gold, darzustellen. 


Das Besondere an dem Ebook ist die Grunde-Vorlage. Im Probeplotten haben wir sie nur die "Drecksdatei" genannt, denn genau dafür ist sie entstanden. Ich wollte eine Datei haben, die mir meine vorhandenen Dateien "kaputt" macht, eben grunged. 



Ich habe etwas gewerkelt und diese Drecksdatei so erstellt, dass sie die Grafik zerstört, das Motiv Aber immer noch  zu erkennen ist und - für mich fast das wichtigste - einfach zu entgittern ist. Ca. 80 % der Grafik kann man in einem Rutsch entgittern, die wenigen, innenliegenden Flächen sind dann auch leicht zu entfernen.

In der Anleitung ist wie immer alles Schritt-für-Schritt erklärt. Vom Öffnen der Datei, über die Bearbeitung dieser, Veränderung der Größe, daraus entstehende Anpassung bis hin zum Schnitt und Aufbringen der Motive ist alles dabei.


Wie schon bei den letzten Ebooks lege ich besonderen Wert darauf, dass nicht nur Bilder der Grafiken im Ebook enthalten sind, sondern auch, dass die Dateien für Silhouette und Brother Nutzer unterschiedlich digitalisiert sind. In den jeweiligen Ordnern, gut strukturiert, findet jede die Datei, die sie braucht. 


Den Umfang dieses Perfektionismus-Ticks spiegelt sich dann in der Anzahl der Dateien wieder *lach* - dieses Mal sind in dem .zip-Archiv über 600 Dateien enthalten. 


Warum so viele? Na ganz einfach: Das Alphabet besteht aus 26 Buchstaben. Die sind einmal komplett aufgeführt, einmal mit waagerechter Unterteilung und einmal mit senkrechter Unterteilung. Und das dann als Sil-svg, png, dxf, Brother-svg. Und so geht das mit allen Motiven und - schwups- steht da diese beängstigende Zahl. 


In der Probeplottrunde sind wieder sensationelle Werke entstanden! Am Ende einer DesignProbePlottNähereiRunde sichte ich die Fotos, die im Album "Veröffentlichung" von meinen Mädels gespeichert wurden und bin wirklich ausnahmslos jedes Mal wieder von der sprudelnden Kreativität jeder einzelnen begeistert und geflashed. 

Und es muss ja auch nicht immer Fußball sein!



In der Probephase kleckern immer mal wieder Fotos in die Gruppe und das Ausmaß ist mir gar nicht so bewußt, wieviel Zeit und Material, Ideen und Mühe die Ladies in ihre Arbeit stecken. Aber wenn ich das dann so gesammelt sehe, dann macht mich das richtig stolz, so ein tolles Team zu haben. 

Viele von Ihnen begleiten mich schon über einige Ebooks hinweg, und das schöne ist, es kommen immer wieder ein paar Neue hinzu. Genauso verlassen uns auch einige, das ist auch völlig ok, ich habe mich, glaube ich, noch nie von einer meiner Mädels im Bösen getrennt *lach*.


Bei dieser Runde hat ein Thema unsere ersten Unterhaltungen beherrscht. Was muss ich wie kennzeichnen, was darf ich an Schriften, Bilder wie nutzen, brauche ich ein Impressum, ab wann sollte ich eine Brandet Content Markierung setzen usw. Schlussendlich haben wir unsere Wege gefunden, die zuerst nicht zu bewältigenden Themen haben ihren Schrecken verloren und im Alltag fließen diese Regularien mittlerweile fließend in die Posts ein. 


Jetzt habe ich aber genug aus dem Nähkästchen geplaudert, vereinzelt findet ihr hier schon Fotos der Designbeispiele, alle in kompakter Form könnt ihr wie immer im jeweiligen Album auf meiner Facebookseite begutachten. 

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, 

Eure Sandra 











09 Mai 2018

Herzlich Willkommen V3

Vor einigen Wochen - ach!, was sage ich - Monaten! ist im Hause CoelnerLiebe eine Stickmaschine eingezogen. Wir zwei waren sofort in Love - wie es so schön heißt.

Die Brother V3 ist wirklich sowas von Anfängertauglich, Lisa Chaozmieze hat mich besucht und mir den Einstieg so etwas von gleicht gemacht - einfach herrlich. Die Lady piept und schreibt was sie wann will und so habe ich mich nach einem Probekissen *klick* direkt an eine Mammut Aufgabe geben. 

Ich habe 3m eines wunderschönen, hellblauen Wintersweats gekauft, mit dem Ziel, mir einen "Hausanzug" zu nähen, der im Fall der Fälle Besuch und im Urlaub vor allem auch Campingplatz freundlich ist. 

Vor meinen Augen lag er schon in der Wäschebütt mit der dreckigen Wäsche *lach*, aber bis dahin sollten noch einige Wochen ins Land gehen. 

Die Jacke habe ich mit einem Stehkragen und Eingrifftaschen genäht, gepimpt mit dunkelbraunen Hoodie Details aus SnapPap, dunkelbraunen Ösen und dunkelblauem Hoodieband. 

Der Stil findet sich auch in der schmalen Sweathose wieder. 

Bestickt habe ich das Vorderteil der Jacke mit einer Windrose, die Ärmelpatches mit Ankern, den rückwärtigen Kragen mit den Koordinaten unseres Hauses, das Rückenteil mit einem Segelschiff und das untere Hosenbein mit Möwen. 

Und es hat alles sowas von wunderbar geklappt, dass ich es selber gar nicht fassen konnte! Was für eine Premiere. Die macht definitiv Lust auf mehr. 

Ich habe ja lange überlegt, ob ich eine Stickmaschine brauche, da ich ja glücklich mit zwei Plottern ausgerüstet bin. Aber das Stickbild ist um einiges edler und feiner, als ein geplottetes Bild. Beides hat seinen Reiz und seine Stärken, aber gerade für diese Kombi gefällt mir die Vintage Stickerei besonders gut. 

Nun denn, immer mal wieder lagen die Teile in der Ecke überm Stuhl, dann habe ich mal wieder etwas gestickt oder weitergenäht. Und letztes Wochenende war die Kombi endlich fertig. Äh ja - wenn man "nur" näht und plottet, dann kann man sein Werk direkt fotografieren und verbloggen *lach* - das ist mit einer Stickerei anders, auf jeden Fall bei mir. 

Ich habe "Fadenkreuze" auf den Stoff gemalt, um die optimale Position zu finden, rückwärtig ist das Stickvlies am Stoff und auf der Vorderseite das Avalon. Schade, da war ich so euphorisch und stolz und wollte mein Werk zeigen - und nix ging... 

Nach der Runde in der Waschmaschine und gebügelt, hatte ich dann jetzt endlich Zeit, die tollen Teile zu fotografieren. Bei über 20 Grad, in der Mittagssonne und mit dem Schatten - Licht Spiel gar nicht so einfach. Geklappt hat es dann schließlich doch und ich hatte noch Zeit, mich mal wieder etwas mit meiner Kamera zu beschäftigen.

Ausgerechnet jetzt ist dann auch noch wärmeres Wetter vorhergesagt und die gemütliche Kombi wird wahrscheinlich noch etwas auf ihren Einsatz warten müssen. 

Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag und hoffentlich verlängertes Wochenende, legt die Füße hoch und genießt den Tag ; )

verlinkt beim *AfterWorkSewing*

Eure Sandra




Jacke - eBook Mein Nanuk von Meine Herzenswelt
Hose - eBook schmale Basic Sweathose von ki-ba-doo
Wintersweat, Ösen, Kordel, Stickgarn und SnapPap von Strandgutraeuber
Stickdateien Set Vintage Maritim von Rock Queen


18 April 2018

Das Nähtreffen, die jErika und ich

Guten Morgen Zusammen, 

es ist sieben Uhr morgens und ich bin einfach mal aus dem Bett direkt an den PC geschlichen, um in Ruhe ein paar Zeilen schreiben zu können. 



In den letzten Wochen, was sage ich, Monaten (!), ist der Blog wie bei vielen anderen auch zu kurz gekommen. Warum kann ich gar nicht richtig erklären, irgendwie fehlte einfach die Zeit oder besser gesagt Muße, sich die Auszeit zum Schreiben zu nehmen. 



Anfangs habe ich den Blog als eine art Tagebuch geführt und auch über viele persönliche Dinge berichtet. Irgendwann ging es mir zu sehr ins "Eingemachte", ich hätte zwar sehr gerne weiter geschrieben und im Rahmen der Erlebnisse und Geschichten meine genähten Sachen gezeigt, aber mit steigender Leserzahl habe ich mich bei dem Gedanken nicht mehr wohl gefühlt, dass über das Genähte hinaus fremde Menschen über mein Leben lesen. 



Und gerade mit dem Schritt in die Öffentlichkeit und in das Gewerbe müssen so viele Sachen publiziert werden, da ist mir der "Tagebuchcharakter" abhandengekommen. 

Das heißt nicht, dass mir mein Blog oder meine anderen Social Media Seiten nicht nicht wichtig sind, absolut nicht, aber ich trete mit den privaten "News" ein kleines bisschen kürzer. 


*lach* - so spannend ist mein Leben auch nicht. Die Kids gehen gesund und munter in Kita und Schule, der Mann ist ebenfalls ganztags im Job unterwegs und ich arbeite mal mehr, mal weniger gemütlich Zuhause. Einen Großteil macht da die Arbeit rund um CoelnerLiebe aus, aber auch das Studium hat seinen Platz in meinem Leben gefunden. Ich lerne immer Schubweise ... *lach* - wenn das schlechte Gewissen schreit, dass jetzt unbedingt die nächste Klausur bewältigt werden muss, lerne ich eine Woche am Stück durch, schreibe die Klausur und flüchte mich wieder in die Kreativität.


Mein zweites Hobby, das Laufen, hat sich auch manifestiert - sau geil - das hätte ich nie gedacht! Einen kleinen Rückfall habe ich durch die Influenza erlitten und laufe jetzt erst seit drei Wochen wieder, nach einer 2-monatigen Pause. Aber es ging einfach nicht. Die 5 km sind noch machbar, aber die Kondition von "vorher" und meine 10 km Läufe, dafür muss ich noch ein bisschen arbeiten. 


Letztes Wochenende habe ich mich dann endlich wieder voll und ganz dem Nähen hingeben können. Unser CoelnerLiebe Nähtreffen hat wieder in Ottweiler, im Strandgutraeuber Lädchen stattgefunden und es wurde Samstags nach Lust und Laune gewerkelt. Diesmal waren wir zu siebt und haben uns vom örtlichen Italiener kulinarisch verwöhnen lassen und viel gequatscht, gelacht und kreativ gewerkelt. 

Mein Projekt war die Jacke jErika von Prülla, die habe ich mir schon vor einigen Wochen gekauft und in Gr. 40 auf A0 plotten lassen. Da Danie Prülla ihre Schnitte auf eine Körpergröße von 178 cm gradieren lässt, musste ich nur (wie immer) die Ärmel auf meine Wohlfühllänge verlängern. 



Bis dato habe ich noch keinen Softshell vernäht und hatte vor dem Material warum auch immer großen Respekt. Das stellte sich aber als völlig unnötig heraus, das Nähen fluppte. 
Das Schnittmuster ist sehr schön und mit ein bisschen Näherfahrung gut zu bewältigen. Die Anleitung selber finde ich persönlich nicht optimal, die Fotos sind sehr klein und die Blockaufteilung nach Nähschritten finde ich schwierig nachzuarbeiten. Bei den Taschen hat es mich dann richtig gewickelt und ich hatte das Gefühl, dass mein Nähwochenende eher ein Auftrennwochenende ist... 

Schlußendlich habe ich die Softshelljacke bezwungen und bin restlos begeistert! Sie sitzt und passt einfach perfekt. Die Farbe des Stoffes mit den pinken Akzenten gefallen mir richtig gut und ich hätte total Lust mir (mit der Erfahrung der ersten) eine zweite zu nähen. Hmmmm ... mal sehen, ob mir irgendwo nochmal so ein absolutes Traum-Softshell-Stöffchen über den Weg läuft und ich es ein zweites Mal wage. 

Ich ärgere ich ein wenig, dass ich nicht darauf geachtet habe, z.B. beim Absteppen der Kapuze den Oberfaden in blau und den Unterfaden in pink zu wählen. So sieht man die Naht im Futter und eben auch die Stellen, wo sie verriegelt ist. Das ist nicht weiter schlimm, aber mein Perfektionisten-Herz weint bitterlich..... Mal sehen, die Regentage lassen hoffentlich noch auf sich warten, und ganz vielleicht trenne ich die Nähte nochmal auf und optimiere ein bisschen rum. 

Meine Erika schicke ich jetzt zum *After Work Sewing*.

Habt einen schönen Mittwoch, Eure Sandra 

26 März 2018

Ach ne wie niedlich!

Ich habe mir fest vorgenommen, keine kleinen Stoffreste mehr aufzubewahren. 

Ich finde, dass sie nur das Stoffregal zu"müllen" und ich im Fall der Fälle eben nicht genau das Stück finde, was ich vielleicht brauche. Ich verliere total den Überblick, und das mag ich gar nicht. 

Also ist der Rest aus dem Luftabom Panel direkt verarbeitet worden:



Ein Longsleeve von Kibadoo und eine Minutenmütze von Klimperklein in Größe 74 sind entstanden. 

Mal sehen, wer es bekommt. Meistens werden die kleinen Sets zur Geburt verschenkt, jetzt stehen aber im Freundeskreis nur Mädels an *lach* - da müssen definitiv noch ein paar Mädels-Sets her!

Im Winter war ich mit der Frau Strandgutraeuberin auf einer kleinen Stoffmesse und sie hat wünderschöne Stoffe geshoppt. In den nächsten Tagen müssten die Stöffchen dann endlich mal ankommen.

Da ich in den letzten Monaten viel gearbeitet habe, bin ich gar nicht mehr zum Nähen gekommen. Und ich habe beschlossen, das darf definitiv nicht mehr so sein! Natürlich ist Arbeit eben Arbeit und Hobby eben Hobby, aber bei mir gehört das nun mal zusammen und wenn ich nur arbeite, da verkümmert meine kreative Ader. Also muss ich sie ein bisschen pflegen *lach*, und nähen und plotten und "bunt" denken. Dann kommen auch die Ideen für die Umsetzung der neuen Projekte.

Ich wünsche Euch einen guten Start in die Woche!

Eure Sandra 

22 März 2018

Leder plotten

Heute habe ich mir endlich mal die Zeit genommen, ein lang geplantes Vorhaben in die Tat umzusetzen. 

Vor über einem Jahr habe ich mir zusätzlich zu meiner Cameo 3 den Bother Plotter CM900 zugelegt. Er ist um einiges kräftiger und soll auch Leder schneiden können.

In der Brother Facebookgruppe bin ich aber trotzdem mit meiner Suche nach Tips nicht weitergekommen und habe mich dann schlußendlich heute einfach dran gesetzt. 

Für mein Projekt habe ich die Hoodie Details aus dem Ebook "Pimp up your Hoodie" verwendet. 

Ich habe den Schneiddruck auf 2, die Geschwindigkeit auf 1 und das Tiefschnittmesser (lila Halter) auf 7 eingestellt. Auch hier war die Justierung der Messersakala wieder mehr als notwenig! Klebestreifen ab, Messer auf Maximum gedreht und die Skala mit der 12 auf den Markierungsstrich ausgerichtet, geklebt. 

Auf dem Stoffmarkt habe ich einige Glattleder- und Nappalederreste für ganz kleines Geld erstanden und in meinem Fundus habe ich noch Puschenlederreste "gefunden". Diese habe ich mit nonpermanentem Sprühkleber auf eine alte (!) Matte geklebt und mit dem Rakel fest gestrichen. 



Das Glattleder ist fester und ließ sich sehr gut schneiden. Das Puschenleder dehnt sich leicht und dadurch wird es von dem Messer ganz leicht "geschoben". Die Schnitte funktionieren auch hier, aber das Ergebnis ist nicht so perfekt wie bei dem Glattleder. Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis sehr zufrieden, man sieht die Ungenauigkeiten nur, wenn man ganz genau hinschaut. 



Ich habe jetzt 11 Sets *lach* - mal sehen wieviele Hoodies ich überhaupt noch nähen kann, bevor es "plötzlich" Sommer ist und ich mit dickem Pulli bei 30 Grad neben dem Pool sitze. 


Aber Spaß beiseite, um noch einmal auf die Schneidematte zurück zu kommen - man kann sie wirklich für nichts anderes mehr benutzen, da die Rückseite der Lederstücke, dieses Fusselige, auf der Matte kleben bleibt. Und das auch trotz abwaschen oder -rubbeln! 

Das ist nun mal ein ganz anderer *RUMS* Beitrag, ich hoffe, er gefällt Euch trotzdem! 

Eure Sandra