22 Januar 2017

Warum, Weshalb und Wieso gibt es eigentlich meine EBooks?

Hallo Zusammen, 

es ist Sonntag morgen, nehmt Euch eine Tasse Kaffee oder einen Tee und macht es Euch gemütlich. Ich bin nicht gefragt worden *lach*, aber ich habe Lust, ein bisschen zu erzählen. 
Warum, weshalb und wieso gibt es eigentlich die EBooks von CoelnerLiebe? 

Wenn ihr Lust & Zeit habt, seid ihr herzlich eingeladen, meine Geschichte zu lesen!

Also ganz am Anfang habe ich nicht den Plan, mich an den iMac zu setzen und ein EBook zu erstellen *lach*. Meistens ist es so, dass meine Kinder irgendwas genäht oder geplottet haben wollen oder ich ein Geschenk für eine Freundin machen möchte oder irgendeine Gelegenheit ansteht, für die ich etwas Spezielles brauche. 

Dann beginne ich zu suchen, ob es nicht irgendwo schon genau das gibt, was ich suche. 

Ich durchforste Dawanda, Pinterest, Facebook & Co., befrage Google, speichere mir Bilder von Sachen, die mir gefallen oder wo ich einen Teil von gut finde oder mir eine Farbzusammenstellung gut gefällt.

Dann befrage ich die Mädels aus meinem Probenähplotterei-Team, ob die etwas kennen oder wissen oder schonmal genäht haben. Und so festigt sich dann ein Bild in meinem Kopf - und jetzt kommt genau mein "Dilemma" - ich will das dann genau so und am liebsten jetzt sofort haben. 

Das Problem an der Sache ist meistens, dass es das genau so nicht gibt! So war es zum Beispiel bei dem EBook "Pimp up your Hoodie". Klar gibt es gefühlt, 1,5 Millionen Tutorials und Anleitungen und Videos, wie man ein Kordel-Ende einfasst oder eine Öse verstärkt. Aber eben nicht von den Proportionen so, wie ich das gerne hätte oder die Form ist mir zu eckig, zu weich oder zu verspielt....

Weit davor, habe ich zahlreiche Grafiken für das EBook "Label aus SnapPap" erstellt. Ich finde es toll, wie ich meiner selbstgenähten Kleidung dadurch den "sieht-aus-wie-gekauft-Stempel" verpassen konnte. Ein, Zwei Grafiken, die jetzt im Pimpup Ebook sind, gab es da schon. Aber eben "unvollständig" und ohne die zündende Idee, wie sie schlußendlich sein sollten. 

Auch bei der Arbeit rund um die Filztaschen für die EBooks "Verhüllt" sind mir soviele Möglichkeiten, Formen und Verarbeitungen untergekommen. Aber genau so, wie ich das in meiner Vorstellung hatte, gab es nichts. 

Und so setze ich mich dann hin und zeichne erstmal. Früher war das überwiegend per Hand, nebenbei, wenn die Kinder am Tisch saßen und selber gemalt und gebastelt haben. Mittlerweile zeichne ich lieber direkt im Grafikprogramm. Ich bin dann einfach kreativer und gerade die Symmetrien lassen sich viel besser und genauer darstellen, als mit Bleistift und Kreide. Nebenbei geht das nicht mehr, ich muss mich konzentrieren und suche immer wieder zwischendurch den Kontakt zu einem meiner Mädels, um mir eine schnelle Meinung oder Einschätzung abzuholen. 

So entsteht dann meistens die erste Version des Schnittmusters oder der Datei. Die zeige ich dann den Mädels - und das ist dann der Punkt, wo plötzlich alles an Dynamik gewinnt. The Point of no return...Die meisten finden es toll und wollen mitmachen *lach* - das macht so einen Spaß in der großen Runde mit so viel Input an einer Sache zu arbeiten, da schießen die Ideen quasi nur in die Gruppe und wollen umgesetzt werden. 

Und schon bin ich für zwei Wochen - mindestens! -  beschäftigt und gradiere von einer Größe, die ich für mein Ding brauchte, plötzlich 16 verschiedene, damit alle versorgt sind. Spätestens dann ist klar: --> Wir stecken wieder mitten in einem EBook *lach*. Während alle nähen, plotten und werkeln und mir Rückmeldungen geben, perfektioniere ich den Schnitt oder die Datei, nähe oder plotte ein oder mehrere Exemplare und fotografiere für die Anleitung.  

Das EBook "Smartphone-Ladestation" ist entstanden, weil ich in dem DIY Adventskalender ein Türchen mit etwas genähtem bestücken wollte, dass ganz persönlich für mein Team entstanden ist. 

Das EBook "Der Osterhase" gibt es - na warum wohl ? Na logisch! Der Osterhase kündigte sich an und ich habe eine schöne Verpackung gesucht.

Ein Kissen mit den Grafiken aus dem EBook "Städteliebe" habe ich für einen Freund gemacht, der fern der Heimat ein bisschen Zuhause-Gefühl brauchte. 

Das Kindergartenjahr ging zu Ende und ich wollte den Erzieherinnen meiner Kids eine kleine Aufmerksamkeit schenken. *Schwups* wurden die Wortspielereien rund um die pädagogischen Berufen zu Plottermotiven, wie Erzieher, Lehrer, Tagesmutter & Co.

Da ich erst seit knapp 1,5 Jahren mit dem professionellen Grafikprogramm arbeite, habe ich mich am Anfang wirklich schwer getan, meinem selbst geforderten Perfektionismus gerecht zu werden. Mittlerweile klappt das richtig, richtig gut und ich bin jedes Mal unendlich stolz, wenn alles passt und in meinen Augen wunderschön und perfekt gelungen ist. 

Ich bin bekennender Autodidakt und kann mich in eine Sache festbeißen und will das dann einfach schaffen. Was bin ich froh, im Zeitalter des Internets zu leben, alles andere wäre für mich ein Graus und großer Verlust gewesen. Meine ersten EBooks zu "Tierisch was los" sind z.B. ganz einfache Grafiken, die werde ich mir sicherlich bei Gelegenheit noch einmal vornehmen und den Tierchen ein Update verpassen.

Ganz aktuell habe ich eine Plotterdatei für kleine Kids wieder hervor "gekramt". Das Design, der Stil steht und jetzt geht es an die Feinarbeit. Die ersten Striche habe ich Ende November, Anfang Dezember gesetzt - und eine wahre Hormonquietschwelle mit den Bilder ausgelöst. 


Eine sehr gute Freundin, eher "gefühlt" kleine Schwester,  ist schwanger und ich möchte ihr die textile Babyzimmer-Ausstattung schenken. So fing alles an. Ich klickte mich mal wieder durch das Internet, auf der Suche nach Bettnestchen oder einem Gitterschutz, einem Hängeutensilo für die Gitterstäbe, einen Bezug für die Wickelunterlage, ach! und Bettwäsche und Gardinen und einer Wimpelkette und und und und und .....

Ihr ahnt es, oder? Ich (und zum Glück auch meine Freundin) mag es gerne klassisch, die Farben aufeinander abgestimmt, nicht quietschebunt und halt auch nicht total überladen. Also kramte ich diesmal wieder den Zeichenblock hervor und fing an, nach einem durchgängigen Stil für die einzelnen Elemente zu suchen. Eher rund oder eher gradlinig? Hm..... Geometrisch ist wichtig, z.B. die selbe 60:40 Aufteilung der Stoffe auf den Bezügen, wie auch auf dem Kissen. 

In der Phase tippe ich mehr auf dem Taschenrechner und erfreue mich dem Dreisatz, als dass es darum geht, welche Stoffe, geschweige denn Farben verarbeitet werden. Das hört sich jetzt nach einem festen Plan an, aber von dem bin ich 100 km weit entfernt. 

Denn dann kamen die Winterferien und meine kleinen, süßen Monsterchen verwandelten das Haus und unseren gesamten Tagesablauf in ein herrliches, manchmal auch anstrengendes, Chaos. Da wird mir mein Zeichenblock geklaut, der Bleistift und die Farben entwendet, finden nie wieder den Weg zurück ins Büro und sobald ich am iMac sitze, trappeln sofort vier kleine Füsschen her, die sich zwischen mich und den Schreibtisch auf meinen Schoß quetschen, weil sie wissen, dass Mami jetzt anfängt, Wünsche zu erfüllen....

Ok. So musste dann neben dem bereits *hier* gezeigten Lonifant ein Lucafin entstehen.


Und auch hier erweiterte sich die Wunschliste schnell, ein Einhorn und ein Dino sind noch gefragt. Also freut Euch dann irgendwann im Laufe des Jahres auf eine Reihe Kuschelkissen für die Kids. 

Ich könnte jetzt ewig so weiter schreiben, denn es gibt immer wieder etwas, was sich dazwischen drängelt und meine ToDo Liste quillt über. Mir fällt es sehr schwer, Prioritäten zu setzen, was ich zuerst und was ich später fertig stellen möchte. Meistens sind es dann äußere Einwirkungen, dass ich weiter mache und das EBook zum großen Ziel, dem Dawandashop, bringe.

Das kann ein Probenähen, bei dem ich gerne die SnapPap Spielereien verarbeiten will *Zwinker Richtung Maria Mialuna und Lady Tasja*, oder eben der fordernde Sohn sein, der sich fürchterlich vernachlässigt fühlt, weil sein aktuelles Kissen ja schon 5 Jahre alt ist. 

Um zurück zu den süßen Bärchen zu kommen, die Baby-Accessoires sind schön und gelungen, aber das gewisse Etwas hat mir gefehlt. Ein Figürchen, dass man auf die Ecke des Wickelauflagenbezuges, das Kopfkissen oder auf die Babydecke setzen kann. Und das man eventuell auch auf die selbst genähte Babykleidung übernehmen kann.... 

Und so sind die Bärchen - als Bärenfräulein und Bärenkerlchen - entstanden. Das Bild steht, jetzt geht es daran, sie so zu bearbeiten, dass man sie plotten und hoffentlich auch Nähmalen kann. Mal sehen, was ich in den nächsten Tagen schaffe. Noch sind sie namenlos, oder sage ich besser, noch nicht "getauft". Die Dateien heißen Paul & Paula. Mal sehen, ob sich das zum Probeplottaufruf noch ändert. 

Wie ihr seht, mir wird bestimmt nicht langweilig. Im Gegenteil, es ist mal wieder an der Zeit, dass ich mir selber eine kleine Entschleunigung verordne. Denn Stress macht alles kaputt! Dann kann ich in der kurzen Zeit, die mir vormittags zur Verfügung steht, nicht kreativ sein. Mir fällt dann einfach nichts ein, ich habe keine Lust und verzettele mich in unwichtigem. Das nervt, ich kann mich dann selber nicht leiden. Ich bin aber auch ganz schnell im "Stoppschild" ziehen. Dann kümmere ich mich früh morgens direkt um die Anliegen der Kunden, beantworte eMails und klicke mich in meinen Gruppen durch - und dann ist auch gut.

Die Entschleunigung an sich, die besteht bei mir darin, dass ich erstmal aufräume. Das ganze Haus, besonders die Kinderzimmer. Klamotten ausmisten, der Kühl- und Gefrierschrank Check wird durchgeführt, der Vorratsschrank aufgefüllt, das NähPlottBüro aufgeräumt, Bestände gecheckt & aufgefüllt, Rechnungen sortieren, überhaupt Ablage machen. Dann kommen die Maschinen dran, sauber machen, ölen, einstellen. Und dann ganz langsam komme ich ins kreative Leben zurück. Das ein oder andere Ufo wird beendet. Ich nähe 2-3 Teile im Probenähen und dann schaue ich, auf welches meiner vielen geplanten Projekte ich genau Lust habe. 

Und an dem Punkt bin ich gerade, ich mag die süßen Bärchen fertig stellen und meinem Team zur Verarbeitung und Umsetzung vorwerfen *lach*.

Und wie geht es Euch? Wie tickt Ihr so? Wenn ich mein Geschreibsel so lese, klingt das völlig chaotisch *lach* - ich bin von Sternzeichen Zwilling, ich kann nichts dafür!

In diesem Sinne, ich bin gespannt, ob ich was über Euch zu lesen bekomme....
Habt einen schönen Tag und bis bald! Ich freue mich, von Euch zu hören.

Eure Sandra 

19 Januar 2017

Mein Lieblingshoodie

Ich habe es getan *lach* - ich habe mir viel Zeit genommen und meinen neuen Hoodie mit ganz feinen Designdetails aus SnapPap aufgewertet.


Ich habe mich für die Details mit den abgerundeten Ecken entschieden und alle SnapPap Teile mit Filz unterlegt. Die Aufnäher an Brust und Arm habe ich mit meinem Monogramm versehen, die ich aus brauner Flexfolie geschnitten und ausgepresst habe.


Die dicke Baumwollkordel sieht man nochmal am rückwärtigen Kragen, das gefällt mir besonders gut.

Der Pulli ist erst seit Ende letzter Woche fertig und hat schon drei Runden in der Waschmaschine gedreht *lach* - die Menschen um mich rum müssen denken, dass ich mich gar nicht mehr umziehe...

Jetzt schicke ich ihn noch schnell zu *RUMS* und wünsche Euch einen schönen Tag!

Eure Sandra

Steppsweat und Kordel von www.Strandgutraeuber.de
SnapPap über www.plottermarie.de
EBook "Pimp up your Hoodie" über Dawanda / CoelnerLiebe

18 Januar 2017

EBook "Pimp up your Hoodie"

Hallo Zusammen, heute möchte ich Euch mein neuestes Schätzchen vorstellen, das 
EBook "Pimp up your Hoodie"


Während der Arbeit zu den Ebooks "Label aus SnapPap" kam mir die Idee, diese modernen Aufnäher aus Leder, Kunstleder oder SnapPap zu erstellen. Gesagt, getan. Und dann schlummerten die drei Grafiken auf meinem Rechner und irgendwie fehlte mir der passende Rahmen, also der "Rest" drum herum. 


Dann dauerte es ein paar Wochen, bei Mialuna kündigte sich nach den Winterferien das Probenähen für Lady Tasja an und ganz plötzlich machte es *Zoooom!*. Ich habe für mein Designbeispiel einige Details aus SnapPap erstellt. In den Weiten des Internets gibt es zahlreiche Tutorials, Tips und Ideen rund um das Thema Hoodies, und diese in dem modernen Design mit dicker Baumwollkordel & Co. aufzuwerten. 


Da ich genau Vorstellungen habe, wie groß meinen Kordel-Enden sein sollen, wie das Ende vernäht werden soll, welche Kordel meiner Meinung nach am stimmigsten aussieht, wie lang und breit die Saumumschließende Lasche sein darf, welche Formen für die Aufnäher am schönsten aussehen und was um Himmels willen man auf diese drauf macht.


Monogramme sehen toll aus, aber nicht jeder hat ein Händchen dafür, sich eins zu erstellen. Was kann man machen, dass das SnapPap eben nicht wie Pappe aussieht, sondern irgendwie schicker und wertiger? 



So kam mir die Idee, die SnapPap Details auf Filz oder Fleece aufzunähen und das Ganze damit zu verstärken. So machen es auch viele Hersteller in der  Bekleidungsindustrie. Apropos verstärken - was genau macht die Ösen dauerhaft haltbar, selbst wenn die Kids mal kräftig an den Kordel ziehen? - na eben die Ösen-Verstärkungen, die es für eine einzelne Öse oder als Designdetail in der doppelten Version gibt. 

Ebenso gehören innenliegende Taschen an jeden Hoodie, und da sich die Naht bei einigen meiner Oberteile leicht löst, gibt es dafür die Taschen-Verstärkung

Schritt für Schritt sind so die einzelnen Grafiken für das EBook "PimpupyourHoodie" entstanden. Meine Probenähplotterei-Mädels waren begeistert!

Der einen gefallen die eckigen, klaren Formen besser, der anderen lieber die abgerundeten. Wiederum eine verarbeitet die Ösen-Verstärkung lieber mit vorbereiten Löchern, die nächste lieber nicht. Hier schreit eine "Prym-Ösen in 11mm", dort die Nächste "Neee, ich habe die bunten 9mm Ösen von Snaply" usw. usw. usw. 

Ihr merkt *lach* - es geht drunter und drüber und aus einem mini Tutorial wurde ein umfangreiches EBook mit einer ausführlichen Anleitung, wie jede von Euch diese wertigen Designdetails mit ein bisschen Mühe und Zeitaufwand selber gestalten kann. 

Denn Zeit braucht es schon ein wenig, es ist eben mehr, als nur eben eine SnapPap Unterlage unter die Öse zu legen. 


Ein besonderes Highlight sind für mich die Monogramme für die Aufnähern. Die leicht geschnörkelte Schrift und die feinen Zahlen lassen sich sehr schön zusammenstellen und verleihen jedem Pulli das gewisse Etwas. 

Wie gewohnt finden die Plotterer unter Euch eine ausführliche Anleitung zur Bearbeitung, Größenanpassung und Schnitt der Dateien. Aber auch an die Nicht-Plotter Besitzerinnen ist gedacht! Die Vorlagen kann man sich ausdrucken, Schablonen herstellen und die einzelnen Teile können aufgemalt und ausgeschnitten werden. Die weitere Verarbeitung ist dann unabhängig davon, wie man die Designdetails hergestellt hat. 

Mit Textilfarbe und Stempel können die Aufnäher aufgehübscht oder die saumumschließende Lasche beschriftet werden. 

Für die ganz "Gemütlichen" habe ich ein SnapPap-Set *Pimp up your Hoodie* in den Dawandashop *klick* aufgenommen. 


Die Ebooks findet Ihr im Shop mit privater und gewerblicher Nutzung (verarbeitet an Kleidung, Taschen oder Accessoires, die verkauft werden).

Ich wünsche Euch einen schönen Abend, Eure Sandra 


03 Januar 2017

Langzeittest SnapPap

Es erreichen mich immer wieder Fragen, wie sich das SnapPap denn nach einigen Wäschen verhält, ob die Schrift hält und ob das Schneiden des SnapPaps das Messer des Plotters überdurchschnittlich abnutzt

Ich möchte Euch Fotos meiner Lieblings-Oberteile zeigen, die Ihr hier aus meinem Blog kennt. 

Ich stehe ja total auf weiß - muss ich zugeben - am liebsten noch mit irgendwas aus Gold. So ein bisschen blingbling brauche ich im Leben *lach*.

Meine Lady Carolyn mit goldenen Knöpfen und mit Flexfolie beplottetem Label - einmal neu im Oktober *klick* und dann aktuell, gerade aus dem Bügelstapel gezogen:

Der Schriftzug aus Flexfolie ist noch klar und deutlich lesbar und hat sich trotz versehentlicher Trockner-Durchläufe nicht gelöst. Die filigranen Teile des Anker Labels sind noch glatt, stehen nicht ab und sind nicht abgerissen.

Und hier eines meiner weißen *BestofShirts* mit Herzlabel am Saum. Hier das Shirt im September *klick*. Und nachfolgend nach einigen Wäschen: 



Das SnapPap färbt nicht auf den weißen Stoff ab, es verbleicht nicht oder wird heller und es läuft nicht ein. Es wird lediglich ein bisschen weicher und rauher, wenn man das so beschreiben kann. 

Und diesem Shirt hier habe ich noch das fehlende **GlitzerGlitzerblingbling** verpasst, mein Label aus richtig geiler goldenen Flexfolie. Die ist hauchdünn und elastisch und entwickelt beim Aufpressen so Glitzerreflexe. Bei der Version hier habe ich eine Sekunde zu lange gepresst, dass etwas Kleber ausgetreten ist, mal sehen, ob sich das nach dem nächsten Waschen vielleicht erledigt hat. 

Und jetzt mal für alle Plotter-Neugierigen: Wie geht es meinem Don Cameo?

Seit ich mit meinem Gewerbe gestartet bin, also seit genau einem Jahr, habe ich ihn regelmäßig genutzt.

Ich habe in den letzten Wochen keine Ahnung wieviele 100te Label geschnitten. Im Großen und Ganzen dürften 2-3 Meter SnapPap verarbeitet worden sein. 

Meinen "Don Cameo" habe ich seit (schnell nachsehen) - März 2015. Seit dem habe ich am meisten SnapPap geschnitten, an zweiter Stelle Flex- und Flockfolie und an dritter Stelle, ganz selten mal, Papier. 

Und das alles mit dem ersten Messer! Es hat sich mal die Halterung des Messers, also dieses kleine Drehrädchen, gelöst und ich musste es neu festschrauben. Oder ein Stück Fussel Irgendwas hat mal das Messer "festgehalten", dass es sich nicht mehr drehen konnte, das musste ich säubern. Und als letztes habe ich zwischendurch die Schneideleiste abgewischt, bzw. mit dem Nagel irgendwelche klebenden Reste beseitigt. 

Das Einzige, was ich ersetzen musste, war nach ca. 1,5 Jahren die Schneidematte. Ich habe einfach kein Talent dafür, das Messer immer richtig einzustellen. Sie war sehr arg zerkratzt und meine kläglichen Versuche, billigen Tonkarton zu schneiden, haben dazu beigetragen, dass sie einfach hinüber war. Zwischendurch mal mit klarem Wasser abspülen hatte fürs erste funktioniert, dann habe ich sie mal mit dem Sprühkleber eingesprüht, aber irgendwann klebte sie halt gar nicht mehr. 

Dann habe ich sie für das Schneiden von SnapPap benutzt, musste aber die Erfahrung machen, dass immer wieder der Schnitt an einigen Stellen nicht sauber war. Das SnapPap muss eben auch richtig aufliegen und kleben, sonst packt das Messer es nicht, das Material komplett und sauber zu schneiden. 

Mein Fazit: Einfach genial ; )

Ich hoffe, Ihr freut Euch über meine kleine Langzeit-Erfahrungs-Geschichte.

Habt einen schönen Tag, Eure Sandra

SnapPap über www.snaply.de
Goldfolie über www.plottermarie.de

Verlinkt habe ich den Post bei *Creadienstag*, *Hot*, *Dienstagsdinge*, *Plotterliebe*

02 Januar 2017

Frohes Neues!

... wünsche ich Euch allen! Ich hoffe, Ihr seid gut hinein gekommen? 

Wir haben dieses Jahr mit einer befreundeten Familie gefeiert und es war richtig gemütlich, um nicht zu sagen chillig-romantisch *lach*.

Mit an Bord waren vier Kinder, im Alter von 1, 4, 5 und 6 Jahren und vier Erwachsene. Die Erkenntnis des Abends war, dass sich vier kleine Kinder nicht unbedingt miteinander beschäftigen, dass Kinderzimmer randvoll mit Spielkram völlig uninteressant sind, wenn unten im Flur paketweise Knallerei liegt und das der Größte alle kleineren mit einem einfachen Satz das TV-Programm betreffend zur Weißglut bringt... "Das ist für Babys" war der Satz, der unseren Joker TV völlig entkräftigte und wirkungslos machte.... Ok. 

Um 20 Uhr beschloß eben dieser "Große", sich selbst aus dem Verkehr zu ziehen und schlafen zu gehen. Um 21:30 Uhr war die Kleinste am Ende ihrer Kräfte und bezog das Gästekinderzimmer. Um 22:30 Uhr stellte dann meine 4-jährige fest, dass die Knallerei ziemlich laut ist, es zudem draußen sehr kalt ist und sie beschloß kurzer Hand, zu ihrem großen Bruder ins Bett zu gehen und wollte "bitte nicht wegen dem lauten Bumm" geweckt werden. 

So kam dann endlich der gemütliche Teil für uns Erwachsene. Wir fläzten auf dem Sofa, tranken Kölsch und Rotwein und streamten uns durch die Musikvideos der letzten Jahrzehnte. 

Um 0 Uhr ging es raus in die Eiseskälte, das Auto diente als Verstärker für die kölsche Musik und so böllerten wir uns mit noch ein paar engen Freunden mehr , singend in das Jahr 2017. 

Einfach schön *hachz*. 

Am nächsten Tag ging es dann zum Neujährchen auf "Hochplateau" - wie es im Rheinland so schön heißt, wirkliche Berge haben wir hier in Rheinnähe ja nicht und wir tauchten ab in eine schöne Winterwelt mit Eisblumen.



Die Kinder stürmten ganz begeistert durch "den Schnee" und wir genossen die frische Luft um die letzten körperlichen Erinnerungen an Kölsch & Wein wegzutauen *lach*.


Heute hat es dann ganz überraschend geschneit, und jaaaaaaaa! es waren ganze 3 Zentimeter und die haben sich bis ca. 15 Uhr gehalten. Die Kinder waren beschäftigt, die paar Flocken auf den Trecker aufzuladen und von rechts nach links zu fahren und ich habe ein bisschen mit meinem Plotter gespielt.

Wir haben sozusagen ein "Verabschiedung-Nümmerchen" geschoben - Laut Sendungsverfolgung wird die Cameo 3 übermorgen bei mir eintreffen *grins*.

Nach vielen Überlegungen habe ich mich zwischen den Jahren dazu entschlossen, dass meine Plotterei ein Upgrade vertragen kann. Die markantesten Veränderungen wie die Bluetooth-Verbindung, das automatisch einstellbare Messer und die doppelte Halterung für Messer und Stift sind schon eine sehr gute Sache. Aber trotzdem.....der ausschlaggebende "Schupser", der mir noch gefehlt hatte, war eigentlich ein kleiner. Ich wußte nicht so richtig, wo ich meinen neuen Plotter bestellen sollte. 

Lustig, oder? Gerade im Zeitalter von Internet und den verschiedenen Plattformen ist es ein einfaches, in irgendeinem Onlineshop das Ding in den Warenkorb zu legen, zu bestellen, zu bezahlen und liefern zu lassen. Aber das wollte ich nicht. Also habe ich in meiner Probeplotterei Gruppe nachgefragt und habe natürlich die drei bekanntesten Firmen ans Herz gelegt bekommen. 

Entschieden habe ich mich für die Plottermarie, obwohl es auch einige negativen Beurteilungen zu der Firma gab. Ich selber habe ein paar Mal dort bestellt, einen Gewerbetreibenden-Zugang eingerichtet bekommen und was Erreichbarkeit, Rückmeldungen, Lieferumfang und -zeit ausschließlich gute Erfahrungen gemacht. Zu dem ist das Angebot einfach unschlagbar. 

Ihr fragt Euch sicher, warum ich das in meinem Post so betone? Nein - lach - ich werde nicht dafür bezahlt. Ich finde es einfach nur erschreckend und traurig, wenn immer nur über das schlechte gesprochen wird, ohne dass man die Hintergründe zu in der Vergangenheit vielleicht gemachten Fehlern kennt. Ich war ganz frech und habe die Besitzerin direkt mit meinen Bedenken konfrontiert und nachgefragt, warum es solche Meinungen gibt und habe meine Antworten bekommen. 

Ich war aber auch nur so mutig, weil ich eine ihrer Admisen in meiner Probeplotterei habe und schon mal ein bisschen vorgetastet habe. 

Und so schließt sich der Kreis für mich wieder zu meinem Neujahrsvorsatz

Ich möchte eigentlich, dass es für mich persönlich und beruflich so weiter geht. 

Persönlich hinterfrage ich gerne Sachen und glaube weniges vom ersten Satz an. Ich vertraue auf meinen gesunden Menschenverstand und liebe den berühmten Mittelweg. Rechts und links von mir gibt es Sachen, über die ich eine Meinung habe, aber trotzdem respektiere ich die Meinung anderer. Wer am lautesten schreit, hat nicht unbedingt Recht. Und es gibt leider viele nicht so scharfsinnige Menschen, die gerade unter dem anonymen Deckmantel des www hetzten und Lügen verbreiten. Ich lasse mich seltenste auf Diskussionen ein, das gibt denen nur Reichweite und noch  mehr Leser. Ich möchte einfach weiterhin wachsam sein und hoffe, dass ich nicht auf solche schlechte Stimmung und Unwahrheiten "hereinfalle". Sei es im Kleinen oder im Großen. 

Beruflich werde ich mit meiner CoelnerLiebe weiter machen. Mein Kopf sprudelt über vor Ideen! Da ich im Moment mehr Lust habe zu Nähen, werden meine nächsten Projekte mit Nadeln, Faden & Stoff zu tun haben. Natürlich wird auch noch geplottet..... Laßt Euch überraschen!


Ich wünsche Euch allen, dass ihr glücklich, gesund, selbstbestimmt, klug, mutig und neugierig durch das Jahr 2017 kommt! 

Fühlt Euch gedrückt, Eure Sandra