28 Mai 2015

T-Shirt im schrägen Fadenlauf

Hört sich für Nicht-Näher an, wie ein Shirt für eine neue Sportart oder? *lach*

"..... Und hier kommen die Läufer in die erste Kurve geschossen, ganz vorne ist Sandra vom Team CoelnerLiebe im schrägen Fadenlauf. Wird sie damit das Rennen gewinnen?...."

Nein, keine Sorge, ich bin nicht vollkommen durchgeknallt. Mir war gerade nur danach, das Kopfkino zu Papier zu bringen. 

Also zurück zu meinem schrägen Shirt. Vor einiger Zeit habe ich eine Wette gewonnen und unter anderem bei www.strandgutraeuber.de einen Meter schwarz, weiß gestreiften Jersey gewonnen.

Und irgendwann kurz danach habe ich in der FB Gruppe "Lumich Schneiderstube" eine Shirt gesehen, dass im schrägen Fadenlauf zugeschnitten war. Das sieht gerade bei Streifen total cool aus und weckte den Lemming in mir, dieses nachzubauen. 

Letzte Woche habe ich Euch meinen Schnitt "Best of T-Shirts" vorgestellt und so war klar, was ich ausprobieren muss *lach*.

Der Jersey ist in beide Richtungen elastisch, also was soll da nicht klappen? Gesagt, getan. Seht selbst: 



... wenn der Mann meckert beim Fotos machen....







Ich werde auf jeden Fall noch einmal ein Shirt im schrägen Fadenlauf nähen, dann aber mit etwas schmaler gestreiftem Stoff. 

Und schwups geht es damit wieder zu *RUMS* in die Galerie. Ich bin schon gespannt, wie Eure Rückmeldungen sind, wie dieser kleine aber feine Unterschied wirkt.

Habt einen schönen Tag, 
Eure Sandra 

27 Mai 2015

Best of Shirts II - Der V-Ausschnitt

Und weiter geht es mit meinen "Best of Shirts" Posts.

Die Variante mit Rundhals und eingezogener Jersey-Nudel habe ich Euch letzte Woche *Hier* gezeigt, jetzt kommt der zweite Streich.

Für das Vorderteil mit einem V-Ausschnitt habe ich die vordere Mitte ca. 1,5-2,0 cm tiefer gesetzt und spitz eingezeichnet. Ich habe einige Tutorials im www zum Nähen eines V-Ausschnittes gefunden und habe eine für mich optimale Vorgehensweise "gemischt". 

Für das Vorderteil mit einem V-Ausschnitt habe ich die vordere Mitte ca. 1,5-2,0 cm tiefer gesetzt und spitz eingezeichnet. Ich habe einige Tutorials im www zum Nähen eines V-Ausschnittes gefunden und habe eine für mich optimale Vorgehensweise "gemischt". 







Natürlich darf mein Label-Dreieck-Nacken-Dingens nicht fehlen *grins*

Und in dem naja mehr oder weniger harmonischem, sonntäglichen Fotoshooting im Garten *klick* gab es dann ja auch ein paar schöne Traumbilder.





Und da pink einer meiner Lieblingsfarben ist, ziehe ich das Shirt auch heute zur Feier des Tages an *Freu* - ich habe nämlich Geburtstag! Meine Runde beim MMM drehe ich gleich bei einer Tasse Kaffee, gemütlich auf dem Sofa....

Habt einen so schönen Tag wie ich, 

Eure Sandra 

21 Mai 2015

Best of Shirts I - Der Rundhalsausschnitt

Ich muss erstmal kräftig durchatmen. Ich freue mich. So richtig.

Ich habe endlich, endlich DEN Basic T-Shirt Schnitt für mich gefunden. Und ich taufe ihn "Best of Shirts".

Aber nun mal langsam und von vorne. Ich habe ein Lieblingsshirt von Comma, das habe ich bereits *hier* versucht "nachzubauen". Allerdings mit einem Schnitt den ich vorher noch nie genäht habe und nach dem ersten Tragen stellte sich einfach heraus, das das Shirt leider viel zu groß ist. Und zwar gute zwei Größen. D. h. die Schultern hängen über und der Ausschnitt ist zu groß und zu weit - sinnlos "einfach" die Seitennähte enger zu machen. Einer lieben Freundin passt es wie angegossen und so hat dieses Traumstückchen schnell seine Besitzerin gewechselt.

Also habe ich mich an meinen PC gesetzt und mal angefangen zu stöbern. Ich habe einige Schnitte, die ich immer wieder nähe, weil mir die Passform zusagt. 

Dazu gehören die *BeeWave* von BeeKiddi, die beiden Schnitte *Lady Rose* und *Lady Carolyn* von Mialuna und das *Basic Tanktop* von Kibadoo.

Alle Schnitte sind hier in Gr. 40 oftmals genäht, getragen und vor allem Jersey-erprobt. Natürlich ist das Basic Tanktop eher schmal und die BeeWave eher weit geschnitten, aber darum gehts nicht direkt.

Ich habe mir das Vorderteil der Lady Carolyn in Gr. 40 vorgenommen und den Bluseneinsatz mit Geodreieck und Bleistift in 5 mm Schritten an das Vorderteil angezeichnet, die Taille muss ich 1,5 cm tiefer setzen, da ich 174 cm groß bin. Ab der Taille wandere ich von Gr. 40 auf Gr. 38 zum Saum hin. 

Die Armkugeln und Schulter habe ich so belassen, die Oberarme habe ich in der Mitte zwischen "kurzarm" und "halber Arm" enden lassen. Und ich bin von der Armkugel in Gr. 40 in Richtung Armsaum zur Gr. 42 gewandert, weil das T-Shirt sonst arg spannt. 

Weiter geht es mit dem Rückenteil, hier habe ich ebenfalls den Einsatz an das RT angezeichnet und auf meine "Wohlfühllänge" von 65 - 67 cm, am mittleren Punkt des Rückenteiles gemessen, verlängert. Und natürlich auch hier die Taille um 1,5 cm tiefer gesetzt. 

Jetzt geht es wieder zum Ausschnitt. Und hier hätte ich gerne drei Formen. Die Tiefe des Ausschnittes habe ich eingezeichnet, damit ich mich daran orientieren kann.

Als erstes habe ich mir für den abgerundeten Ausschnitt das Vorderteil des Basic Tanktops aufgelegt und mir meine Linie angeglichen. Das kann ich nun normal säumen oder wie in meinem Beispiel den Halssaum offen lassen, eine Jersey-Nudel einziehen und zur Schleife binden.












Naaaaa..... Was sagt Ihr dazu? Ich bin restlos begeistert und frage mich, warum ich nicht schon viiiiiiiel früher auf die Idee gekommen bin, mir so etwas zu "basteln".

Nächste Woche zeige ich Euch das ganze in der pinken Variante und mit V-Ausschnitt beim MeMadeMittwoch (da war ich gestern das erste Mal zu Besuch und bin sehr freundlich und sogar "persönlich" begrüßt worden - auf sowas stehe ich ja *lach*)

Und auf meiner "Ausprobierliste" steht und ist sogar schon zugeschnitten, dieses Shirt mit eckigem Ausschnitt

Und auf gehts zur *Rums* und zum *Kopfkino* und auf meine Facebookseite *CoelnerLiebe* und natürlich zur *Plotterliebe*, kommen doch meine liebsten Label jetzt so richtig zur Geltung!  

Habt einen schönen Tag, 
Eure Sandra 

20 Mai 2015

Mein Debüt bei MMM

Hallo Zusammen, 

das ist also mein Debüt beim MeMadeMittwoch! Warum bin ich bis jetzt eigentlich noch nie zu Besuch gewesen? Oft fehlt mir der Fotograf, der mir hilft, meine genähten Teilchen "an mir selber" zu präsentieren. Oder ich habe mich einfach nicht in die Reihe der perfekten Werke einzureihen "getraut". Das war dieses Mal anders *lach* - aber das vor allem wegen der Bilder ;-)

Mein Mann hat sich mehr oder weniger ein Herz genommen und Fotos gemacht. Gut... das Fotoshooting im Garten zählt nicht zu den harmonischsten Momenten unserer Ehe *lach* aber von 160 geschossenen Bildern, haben es tatsächlich einige geschafft, meinem kritischen Blick standzuhalten ; )

Genäht habe ich BeeSummer No. 4 als Kleid, mit dem grossen Wasserfall-Ausschnitt, ohne seitliche Passen und Raffung und mit Innenshirt. Das Kleid ist Ärmellos, ich habe die Armkugel mit einem kleinen Bündchen gesäumt.

Das Ganze in Gr. 40 (wie sonst auch) .... aber meine 4-5 Kilo mehr machen sich langsam bemerkbar *Grummel* - da heißt es also bald wieder "Los an die Leibesübungen" *lach*









Das zweite Bild hat es mir besonders angetan und ich habe es überall im www als neues Profilbild hinterlegt.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und bis hoffentlich bald, 

eure Sandra von CoelnerLiebe

17 Mai 2015

BeeSummer No. 4 geht an den Start!

Edit : Das Gewinnspiel ist beendet, es hat Barbara Gruber gewonnen. Bitte melde Dich bei mir!



Es ist wieder so weit, ein neues Werk aus der Feder von Sabine von BeeKiddi geht an den Start!

Ich kann Euch diesmal leider nur ein Shirt aus dem Probenähen zeigen, die Breite der Schultern und die Proportionen wurden im Laufe der Probenähphase optimiert. Meiner Puppe scheint es am Bauch etwas weit, an mir gefällt es mir sehr gut und es ist gemütlich. Den Wasserfallausschnitt Zuber ich mir zwar andauernd zurecht, aber wie sagt man so schön? Das Problem liegt zwischen den Ohren *lach*.

Kleiner Wasserfall-Ausschnitt, keine seitlichen Passen, keine Raffung und mit Innenshirt (kurz, genannt "Stillversion") und halbem Arm.









Alle Shirts gesammelt, findet Ihr bei BeeKiddi im Blog und auf der Facebookseite von *BeeKiddi*. 

Ich wünsche Euch einen schönen Start in die Woche und wer an der Verlosung teilnehmen möchte, darf natürlich gerne weiterlesen *lach*!

Eure Sandra

MegaEbook-Verlosung 

Der Sommer steht vor der Tür, aber er wird ohne „BeeSummer No.4“ von BeeKiddi nur halb so schön! 
Wasserfallausschnitte sind diese Saison das MustHave. Mit diesem Ebook habt ihr so viele verschiedene Varianten zur Auswahl, Euch Euren individuellen Look selbst zu kreieren! Es ist garantiert für jede die richtige Variante dabei, auch für Schwangere und stillende Mamis! 
Oder Ihr umgeht es einfach Euch für eine Version zu entscheiden und näht Euch ganz viele, zum Beispiel: ein Shirt mit großem Wasserfallkragen und Untershirt, eins mit kleinem Wasserfall, mit oder ohne Passen, Vordere Mitte gerafft oder glatt… und wenn ihr da noch überlegen müsst näht Ihr einfach gar keinen Wasserfall und nur das Untershirt als Basic-Shirt… von den verschiedenen Ärmellängen ganz zu schweigen… 

Ihr merkt schon, die Auswahl beim neuen Ebook von BeeKiddi ist mal wieder groß und hier habt Ihr nun die Möglichkeit das MegaEbook, BeeSummer No.4 Gr. 32-56, welches alle Schnittvarianten enthält, zu gewinnen!

Das Gewinnspiel beginnt ab sofort und endet am Dienstag den 19.05.2015 um 22:00 Uhr. Anschließend wird der Gewinner gezogen und hier bekannt gegeben.

Alles was ihr dafür tun müsst:


---> Wichtig: seid Fan meiner Seite / meines Blogs und von BeeKiddi!

---> Schreibt in Eurem Kommentar wie viele Varianten dieses Ebook beinhaltet! (hihi - im Moment weiß ich es selber noch nicht *grins*)


Und nun wünsche ich Euch viel Glück und bin gespannt, wer von Euch dieses unglaublich tolle eBook gewinnen wird. Und wer sein Glück vergrößern möchte, schaut doch einfach auf folgenden Seiten vorbei: 





Handwerk by de boer www.facebook.com/handwerkdeboer 


Rechtliches:
Gewinnspielveranstalter: 
Sandra Brandau
Siegweg 3 in 53498 Bad Breisig

Ich nehme Abstand vom Inhalt fremder Links und übernehme keine Verantwortung dieser. Facebook steht in keinem Zusammenhang mit diesem Gewinnspiel. Facebook steht nicht als Ansprechpartner für dieses Gewinnspiel zur Verfügung. Das Ebook wird im Gewinnfall per eMail verschickt. Für die Dauer des Gewinnspiels werden die Daten gespeichert.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt sich der Teilnehmer damit einverstanden, im Gewinnfall namentlich, hier im Blog und auf der Facebookseite veröffentlicht zu werden. Der Gewinner muss sich innerhalb von 48h melden, ansonsten verfällt der Anspruch.
VIIIIEL GLÜCK!

15 Mai 2015

Ovi Naht auftrennen oder die Frage: "Wie blöd bin ich manchmal?"

Guten Abend Zusammen, 

kennt Ihr das? Manchmal macht es einfach nur *klick* und man denkt, ob man wirklich die ganze Zeit vorher so dermaßen auf dem Schlauch gestanden hat oder wirklich so blöd sein konnte.

Ähnlich ging es mir. Um genau zu sein, genau so! 

Ich erinnere mich jetzt mal einfach ein, zwei Tage zurück. Meine Standard-Aussage zum Thema Ovi-Naht auftrennen war : "Schneid´einfach ab, auftrennen dauert ewig!" "Die paar Millimeter muss der Schnitt hergeben" *Räusper* - Äh ja. 

Oder wie oft habe ich in den letzten Monaten in diversen Posts gelesen: "(...) ich habe den Abend mit dem Nahtauftrenner auf dem Sofa verbracht (...)"

Jetzt kann ich laut lachend sagen: NEVER EVER!

Un jetz kütt ´et......


Schritt 1 

Die Fäden zwischen den beiden Stoffen in einem Rutsch durchtrennen


Schritt 2

Den Faden der rechten Nadel durchtrennen


Schritt 3

Den Faden herausziehen. Wenn die Naht zu lang ist, reißt er, dann nochmal durchtrennen und ziehen


Schritt 4

Wenden, den Faden der linken Nadel durchtrennen und herausziehen


Schritt 5

Beide Seiten fallen regelrecht auseinander



So und jetzt kommentiert Ihr mir bitte zahlreich, dass Ihr total dankbar für den Hinweis seid, ich nicht die einzige völlig Bedepperte unter Gottes Sonne war und wir alle nie, nie wieder wertvolle Zeit mit dem Nahtauftrenner auf dem Sofa sitzend, vergeuden werden. 

Und ab damit zum Freutag und zum *Kopfkino*!

Danke nochmal an Regine von LuisannA für diesen bildlichen Hau mit der Bratpfanne vor die Stirn *lach*

Habt ein schönes Wochenende, Eure Sandra

Edit: Frau lernt nie aus! Eben kam der Tip, erst den Faden der rechten Nadel zu ziehen und dann den der linken und dann kann man die Schlingen einfach "abnehmen". Cool, oder? 

Edit Nr. 2: Ich habe es gerade selbst versucht, indem ich "nur" die beiden Fäden der rechten und linken Nadel durchtrenne. Hm ... bei mir klappt das nicht, die Fäden lassen sich nicht herausziehen. Ich bleibe bei "meiner" Methode und lebe mit den paar Fusseln, die ich dann noch entfernen muss. Alles besser, als mit dem Nahtauftrenner brav die komplette Naht aufzutrennen *lach*.

14 Mai 2015

Die geilste Pizza ever!

Keine Sorge, ich reihe mich jetzt nicht bei den Food-Bloggern ein. Dafür reichen meine Kochkünste bei Weitem nicht aus!

Aber ich kann die geilste Pizza ever machen! Und weil ich die meistens aus dem Gefühl heraus mache und dann immer wieder überlege, wie genau ich sie beim letzten Mal gemacht habe, als sie nochmal den Ticken besser war, als davor das Mal und weil mich wirklich jeder nach dem Rezept fragt, ist es einfach mal an der Zeit, es aufzuschreiben. 

Damit Ihr Euch das Endprodukt vorstellen könnt und sofort im Supermarkt nach dem richtigen Mehl und Öl Ausschau halten könnt, hier das Beste zu Anfang: 



Da läuft mir selber wieder das Wasser im Mund zusammen *Lach*.

Das wichtigste ist das richtige Pizzamehl - ohne dieses geht meiner Meinung nach einfach nicht.

Quelle: Friessinger Mühle
Der Teig...
für 4-5 Pizzen (Durchmesser 28 cm) und 15 Pizzabrötchen

1.000 Gr. Mehl
500 ml lauwarmes Wasser
2 TL Salz, gehäuft
1 TL Zucker
6 EL natives Olivenöl
20 Gr. Hefe oder 2 Tütchen Trockenhefe

In den 500 ml lauwarmen Wasser löse ich 1 TL Zucker, 1 EL Salz, 6 EL Olivenöl und die Hefe auf.

Das Mehl kommt in die Küchenmaschine, ich schalte sie in der langsamsten Stufe ein und schütte das Wasser langsam dazu. Der Teig wird dann gute 10 Minuten geknetet. Sollte einiges an Mehl trocken, pulvrig in dem Behälter bleiben, gibt es noch ein, zwei Schuss Wasser mehr dazu.

Jetzt braucht der Teig Zeit. Ich decke die Schale mit Folie und darüber ein Küchenhandtuch ab und gebe ihm ein paar Stunden (aber mind. 2,5 Stunden). In dieser Zeit verdoppelt er seine Größe. Passiert nichts, war das Wasser in dem Ihr die Hefe aufgelöst habt z.B. heiß anstatt lauwarm oder Ihr müsst dem Teig einfach noch mehr Zeit geben. 

Die Pizzasoße Pizzaiola...

1 Dose geschälte Tomaten
1 Dose stückige Tomaten
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 TL Zucker
1 TL Pfeffer
2 EL Pizzagewürz, gehäuft
2 EL natives Olivenöl

Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schneide ich in kleine Stückchen und dünste sie in den 2 EL Olivenöl im Kochtopf an. Wenn sie gelblich, leicht bräunlich werden kommt der Zucker dazu. Diesen karamellisieren lassen und dann kommen die zwei Dosen Tomaten, 1 TL Pfeffer und 2 gehäufte EL Pizzagewürz dazu.

Die Soße lasse ich 1-2 Stunden vor sich hin köcheln. So verliert sie ein wenig an Flüssigkeit und die Tomaten zerkochen. Da ich gerne eine sehr feine Pizzaiola habe, kommt der Zauberstab zum Einsatz und das ganze wird püriert. 

Den Topf nehme ich vom Herd und lasse die Soße abkühlen.

Dann stelle ich den Backofen auf Ober- unter Hitze und 275° Grad Celsius. So hat er genügend Zeit richtig gut durchzuheizen.

Der Pizzaboden...

Etwa 1,5 Stunden, bevor die Pizzen fertig sein sollen, gehts ans Ausrollen und Belegen der Teiglinge.

Mit einem Teigschaber löse ich den Hefeteig von der Wand der Rührschüssel. Wenn er arg klebt, kommt eine Handvoll Mehl dazu, dann ist er schön trocken und läßt sich leicht verarbeiten. 

Auf der bemehlten Arbeitsfläche knete ich den Teig 1-2 Minuten durch und forme dann Teilkugeln. Eine Kugel wiegt ca. 220 Gramm. Ich kann Euch empfehlen, sich an diesem Gewicht zu orientieren, denn sonst wird die Pizza zu groß und ein großer Teil landet im Müll, weil die Gäste sonst platzen *lach*.

Ich drücke die Kugel zuerst mit den Händen platt und dann rolle ich sie zu allen Seiten dünn aus. Unter dünn verstehe ich 3-4 mm. Dabei drehe ich den Teigling mehrmals von der rechten auf die linke Seite. Zwischendurch greife ich mir eine kleine Hand Mehl und streichele damit meinen Teig. 

So mache ich 5 Pizzen, mit einem Durchmesser von ca. 28 cm und ca. 15 Pizzabrötchen, aus ca. 4 cm Kugeln Hefeteig und lege jede Pizza für sich auf ein Backpapier und die Pizzabrötchen für sich auf ein Backpapier.

Vor dem Belegen...

Ich stelle mir eine kleine Glasschale mit Olivenöl und einen Backpinsel bereit.

Nun kommt der erste Pizzaboden dran. Ich bestreiche ihn zuerst mit etwas Olivenöl. Ds bewirkt, dass die Sosse und der Belag nicht in den Teig einziehen und er knusprig wird. 

Dann verteile ich 2-3 EL Pizzaiola auf den Pizzaboden, bis kurz vor den Rand.

Grundsätzlich gilt...

Versucht den Belag so "trocken" wie möglich zu halten. 

Mais und Oliven könnt Ihr 1-2 Stunden vorher abtropfen lassen, tiefgefrorene King Prawns müssen aufgetaut sein und am Besten nutzt Ihr Blattspinat anstatt TK Rahmspinat. 

Das Belegen des Pizzabodens....

1 Tüte geriebener Emmentaler
2 Pakete kleine Mozzarellakugeln
Belag nach Wahl
etwas Salz, Pfeffer, Pizzagewürz

Für den typischen, italienischen Käsebelag nehme ich geriebenen Emmentaler und kleine Mozzarellakugeln, die ich aber noch halbiere. 

Pro Pizza verwende ich so eine kleine Handvoll geriebener Emmentaler und 4-5 kleine Mozzarellakugeln.

Bei dem Belegen der Pizza ist weniger manchmal mehr. Aber das variiert natürlich je nach Geschmack.

Auf meine Lieblingspizza kommen 5 Scheiben Pfeffer-Putensalami, einige schwarze Oliven, 3 mittelgroße Champignons in dünnen Scheiben.


Je feuchter der Belag ist, desto länger braucht die Pizza später im Ofen und so "matschiger" wird sie.

Für die geilste Pizza ever braucht Ihr Zeit. Sei es für den Hefeteig, das Vorbereiten oder auch das Backen, denn jede Pizza möchte alleine gebacken werden.

Die Backzeit ...

Die Backzeit richtet sich nach dem Belag. Je "feuchter" dieser ist, desto niedriger sollte die Temperatur und länger die Backzeit bemessen werden. 

Eine Pizza mit viel Soße, TK Spina und nassen Garnelen kann bei 180° Grad C gute 20-25 min backen, bis der Boden durch und der Belag gar ist. 

Die klassische Margerite ohne nix ist Ruckizucki bei 275° Grad C in 5-6 Minuten fertig und kross.

Ich backe als erstes die Pizzabrötchen bei 275° Grad C 5 Minuten und serviere sie vorab mit einem trockenen Rotwein und selbstgemachte Kräuterbutter.

Dann stelle ich den Backofen auf 250° Grad C herunter und nun kommen die einzelnen Pizzen dran. Jede für sich, mittlere Backofenschiene und für 9-10 Minuten. 

Ich backe mit zwei Blechen, damit jede Pizza auf einem relativ ausgekühlten Blech wieder in den Ofen kann. Sonst kann es sein, dass der Boden zu kross wird. 

Die Kräuterbutter...

Nur der Vollständigkeit halber, noch die Zutaten für die Kräuterbutter

1 Paket Butter
1 Paket TK italienische Kräuter
1 gehäufter TL Salz
etwas Pfeffer und Muskat

Alles zusammen lasse ich schön Auftauen und sich auf Zimmertemperatur erwärmen. Dann lassen sich die Zutaten gut mischen und portionieren. Ich kalkuliere mit 20 Gr. Kräuterbutter pro Person.

Ich friere die kleinen Portiönchen ein, so habe ich immer selbstgemachte Kräuterbutter, wenn uns mal wieder die Lust nach Pizza ist.



Und weil diese Pizza nur für mich ist, schicke ich diesmal nichts genähtes zu RUMS

Ich wünsche Euch einen schönen RUMStag, bei uns scheint die Sonne und die Väter lassen es hoffentlich richtig krachen!

Eure Sandra 









12 Mai 2015

Oh Mama - den roten Ninja bitte!!!

Mein Großer und ich waren vor einiger Zeit zusammen auf dem Stoffmarkt. Und trotz eigentlich schon recht warmer Temperaturen, hat er sich einen kuscheligen Alpenfleece ausgesucht. In Blau mit Batik Effekt und passend dazu, den selben Stoff mit weissen Sternen. 

Es folgten genaue Anweisungen, wie sein Kuschelanzug auszusehen hat und am Ende kam die Aufgabe, dass er damit ein roter (?!) Ninja sein will und zwar sein Lieblingsninja Kai von Lego Ninjago....

Zum Glück ist Don Cameo ja seit einigen Wochen bei uns, so war das mit der passenden Figur gar nicht so schwierig. 

Ich habe so schöne Fotos gemacht, musste sie aber auf Grund der beschützen Bild/Wortmarke ein bisschen abdecken bzw. retuschieren. Aber Eure Phantasie hilft Euch da bestimmt weiter *lach*....









Und jetzt könnt Ihr Euch bestimmt vorstellen, wie happy der Kerl gerade ist. Egal die knapp 20 Grad draußen - es wird ja bestimmt gleich kühler *lach*! Und so dreht der Anzug seine Runden in der Waschmaschine.....

Und als ich alles endlich fertig hatte, kommt mein Sohn um die Ecke und erzählt mir was von einem grünen Ninja, der Lloyd heißt und seine wahren Kräfte schon gefunden hat, währen der rote Ninja Kai seine ja noch sucht und das er jetzt unbedingt auch ein Shirt mit einem grünen Ninja brauche. UNBEDINGT! Und schon wieder beginnt die schier endlose Fragerei, wann denn nun "endlich" das grüne Ninja Shirt fertig sei....... Äh ja....

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und verlinke den Ninjago-Traum-Anzug beim *Creadienstag, *Made4Boys*, *Kiddikram* und natürlich bei der *Plotterliebe*.

Habt einen schönen Tag, Eure Sandra 




07 Mai 2015

Ich brauche T-Shirts!

Und zwar selbst genähte! Warum selbst genäht? Ganz einfach, weil ich in den Geschäften nur Frust schiebe. Arme zu eng, Gesamtlänge zu kurz, Material unterirdisch schlecht, Farben eh nicht lange beständig usw....

Eines meiner Lieblingsshirts hat einen etwas quadratischen Ausschnitt und den wollte ich unbedingt nachbasteln. Nach meinen Erfahrungen mit dem selbstgebastelten Fledermausshirt von *hier*, bin ich nicht mehr ganz so euphorisch, was das Thema "eigenes" Schnittmuster erstellen angeht.

Also habe ich mir eines meiner zig Schnittmuster hervorgekramt (was ich noch nie genäht habe _ was für einer bescheuerte Idee! Ihr merkt es sicher gerade selber, oder?) und habe einen gehüteten Stoffschatz hervorgeholt und den Ausschnitt auf das Schnittmuster übertragen. 

Dann kam die Erkenntnis, dass ich den so "Eckig" bestimmt nicht mit normalem Bündchen hinbekomme und es reifte die Idee, dieses Shirt mit einem Beleg zu nähen. (Habe ich auch noch nie vorher gemacht...)

Frei nach dem Motto *Ich habe keine Probestoffe* musst es ein Lieblingsstoff sein. Die Lovley Keys von Farbenmix, kombiniert mit elastischem Ziergummi und weissem Jersey. 

Und es ist so ein schönes Shirt geworden... schaut selbst:




Den dreieckigen Einsatz / Aufnäher habe ich mir von Sandra von By SaTe *hier* abgeguckt - danke für die schöne Idee!


Und ein paar Spielereien mit "Don Cameo" dürfen auch nicht fehlen *grins* - wie ich das Label erstellt habe, erzähle ich Euch demnächst in einem eigenen Post.

Der Ausschnitt ist etwas groß geraten, mal sehen, was der Alltagstest so hergibt. Ob sich ein erneuter Besuch bei Ovi & Nähma schon abzeichnet? wir werden sehen....

Verlinkt bei *Rums* und *Plotterliebe*!

Habt einen schönen Tag, Sandra

Schnittmuster: Joana in Gr. L mit geändertem Ausschnitt, verlängert
Jersey: Love Key von LuisAnna und weisser Jersey von Strandgutraeuber