20 April 2017

Memo an meine Baby lock Imagine...

... und ein Vergleich zur *W6 N 454 D Overlock*.

Zum Jahreswechsel ist eine neue Overlock bei mir eingezogen. Eine *Baby lock Imagine*. 

Meine W6 Overlock hat mir vier Jahre sehr gute Dienste geleistet und das Preis- / Leistungsverhältnis der W6 Maschinen ist unschlagbar. Aber, die Priorität beim Wahl der Marke ist eindeutig der Preis und nicht die Qualität

Ich habe sehr gerne auf der W6 Ovi nähen gelernt, und sie war mein Einstieg in das Arbeiten mit einer Overlockmaschine. Überhaupt der Einstieg in das Hobby Nähen. Wer gibt schon viel Geld aus, ohne zu wissen, ob das Ganze mehr als 6 Monate Spaß macht!

Und das hat es mir aber! Und irgendwann hat sie meinen Ansprüchen nicht mehr gereicht. Das *unsaubere Nahtbild, das *Hängenbleiben des Messers oder das *schwere Bewältigen von Erhebungen im Stoff, die *Lautstärke und die *Unruhe der Maschine haben mich immer mehr gestört. Ich bin mir bewusst, dass eine Low-Budget Maschine keine High-End Leistung bringen kann. Wie gesagt, für den Einstieg top, aber über das Stadium bin ich hinausgewachsen. 

Deswegen habe ich fleißig EBooks erstellt, getestet und verkauft *lach*, um mir ein richtiges Schätzchen leisten zu können. Eine Zeit lang habe ich mehr Richtung der Marke Brother tendiert (von der ich im Nähmaschinen und Plotterbereich restlos begeistert bin), aber bei der Ovi wollte ich dann doch bei der meiner Meinung nach *Königsklasse* Baby lock fündig werden. 

Letztes Jahr war ich mit Chaozmieze in der Nähwelt Flach und wir wurden sehr gut beraten und "betreut" - anders kann man das gar nicht nennen! Vielen Dank dafür, nochmal an dieser Stelle. Da stand es für mich außer Frage im Online Shop Flach meine baby lock imagine zu erwerben. 

Gesagt, getan - ein paar Tage später war das riesige Paket schon hier! Voller Respekt habe ich sie ausgepackt und gut lüften und akklimatisieren lassen, nach ein paar Wochen habe ich sie dann in Ruhe getestet und bin seit dem restlos begeistert. 

Die W6 habe ich mit einem Gedanken an meine Nähanfänge verpackt und an eine Freundin weitergegeben und seit dem auch keinen Tag vermisst. 

Zwischen den Maschinen liegen preislich gut 900 € Preisdifferenz, deswegen kann man sie eigentlich nicht vergleichen. Wenn ich es dennoch tue, dann hat die baby lock imagine folgende Stärken:

* sie transportiert den Stoff sehr gut, gerade und gleichmäßig weiter, eine Korrektur der Stoffführung ist nicht notwendig.

* Eine Veränderung der Einstellungen, z.B. am Differentialtransport bringen Veränderungen am Nahtbild mit sich (lacht nicht - das ist nicht bei allen Maschinen so!)

* sie bewegt sich bei Vollgas über mehrere Minuten keinen Millimeter! Nicht einmal die Konen wackeln und sie ist leise.

* das Einfädeln ist simpel. Die Greifer werden via pumpen / Luftdruck eingefädelt und die Nadeln über einen mechanischen Einfädler

* sie schneidet den Stoff exakt gerade ab und "frisst sich nie ein"

* sie näht problemlos über andere Ovinähte oder Falten hinweg, ohne dass sie auf der Stelle hängen bleibt und ein Knubbel in der Naht entsteht. 

* zahlreiches Zubehör ist werksseitig mit dabei und muss nicht teuer zugekauft werden. Ich habe mir ein Ersatzmesser zugelegt, um dann beim genauen Durchstöbern des Zubehörs zu entdecken, dass eines dabei ist (bei der Preisklasse muss das aber auch!)

Das sind erstmal die Punkte, die mir auf Anhieb nach vier Monaten Nutzung mehr als deutlich auffallen. 

Als ich 2012 meine erste Ovi gekauft habe, habe ich einen Post mit Notizen für die von mir am meisten gebrauchten Einstellungen verfasst. Wie oft habe ich beim nähen am Tisch gesessen und schnell "Memo an meine W6 Ovi" gegoogelt, damit ich im Blog meine Notizen schnell finde, um direkt die Einstellungen für den Rollsaum zu haben *lach*.

Und das hat mir tatsächlich bei der imagine gefehlt. Ich greife automatisch zum iPhone ------ und NIX!

Das muss ich ganz schnell ändern! Gesagt, getan. Mal sehen, ob ich im Alltag mit den beiden Bildern gut zurecht komme, oder ob ich mir die Notizen besser als Text verfasse oder eben als .pdf zum Download für andere Imagin-isten *lach*. 



Natürlich kann die Machine noch viel mehr, aktuell habe ich die anderen Nähte noch nicht vermisst.

Vielleicht lesen hier noch weitere Besitzer der baby lock mit? Ich freue mich über Eure Rückmeldungen und Erfahrungen! 

Habt einen schönen Tag, Eure Sandra 

08 April 2017

Erste Schritte Brother Plotter CM900

Vor zwei Jahren habe ich mit meiner "Don Cameo" Reihe meine ersten Schritte mit der Cameo 2 festgehalten. Seit dem hat sich viel getan *lach*

Anfang des Jahres bin ich auf die Cameo 3 umgestiegen und habe einen Vergleich zwischen der Cameo 2 und 3 gestellt.

Heute entstehen im Hause CoelnerLiebe völlig neue Erfahrungen, es ist eine Schneideplotter der Firma Brother, um genau zu sein, ein CM900 eingezogen.


Puh! Ich habe wirklich richtig Respekt vor dem Schätzchen gehabt, weil auf den ersten Blick alles völlig neu zu sein scheint.

Das  ScanNCut Canvas ist eine kostenfreie, browserbasiertes Software, mit der man Schnitt- und Zeichnungsdaten erstellen kann. Das bedeutet, dass man im Gegensatz zu den Silhouette Geräten Internet haben muss, wenn man mit dem Programm arbeiten möchte. 



Ich habe mir den Brother gekauft, weil er mit einem deutlich höheren Anpressdruck (1250 Gramm) als die Cameo 3 (210 Gramm) arbeitet. Für dünne Flexfolien ist das irrelevant, aber für dickes Papier und mein heißgeliebtes SnapPap ist das sehr, sehr wichtig. Außerdem schneidet er Material bis 5 mm dicke, sogar Leder oder Moosgummi.

Der Brother hat eine fixe Führung für die Schneidematte, man kann sie nur in einer Position und somit gerade und richtig einlegen. Der Plotter kann sie durch die Vertiefung, in der sie sitzt, gar nicht schief einziehen.


Außerdem ist der CM900 wahnsinnig schnell. Einen Bogen SnapPap schneidet er in 4 Minuten (Zeitangabe im Display)ratzfatz - während ich bei der Cameo mit Doppelschnitt gut langsamster Geschwindigkeit gut und gerne 20 Minuten warten durfte.

Und für mich das geilste - er hat WLAN! Bedeutet für mich: Ich bearbeite am PC die Datei, sende sie in die Cloud und dort greift der CM900 auf sie zu. Als zweite Möglichkeit kann ich die Datei auf dem Plotter selber speichern oder eben "old school" auf einem USB Stick. 

Die Brother - Gemeinde ist aktuell im Vergleich zu der Silhouette - Gemeinde klein, ich bin in einer Facebookgruppe "Brother ScanNcut Deutschland" aktiv, aber die Mitglieder sind sehr freundlich und auf meine Fragen habe ich zügig eine Antwort erhalten. Außerdem gibt es einige YouTube Videos, die einem den Start erleichtern. 

Die Software ScanNcut Canvas ist meiner Meinung nach das einzige Manko. Sie beinhaltet zahlreiche Motive und einige Schriften, bietet für "Selbermacher" aber sehr wenige Optionen etwas selber zu gestalten. Da bin ich vom Silhouette Studio besseres gewöhnt. 

Da ich selber mit dem Adobe Illustrator arbeite, ist das für mich nicht von Bedeutung, ich erstelle und bearbeite die .svg-Dateien, speichere sie ab und öffne Sie dann über das Canvas wieder. Für die Cameo 3 ist das ganze noch leichter, da gibt es Silhouette Connect, damit kann ich aus dem Illustrator das Sil und damit meine Cameo ansteuern.  Da ich mit der kostenfreien Basis-Version des Sil arbeite, kann ich nur .dxf-Dateien schneiden.

Somit war die Verteilung der Arbeit im Hause CoelnerLiebe schnell klar: Die Diva Cameo 3 nutze ich für alle Folien und den Brother CM900 für SnapPap, Pappe, Moosgummi & Co.

Immer wieder lese ich die Frage, für welchen der beiden Frau sich bei der Neuanschaffung entscheiden soll. Die Frage kann ich nicht beantworten, da es meiner Meinung nach darauf ankommt, für was genau man den jeweiligen Plotter nutzt. Außerdem habe ich aktuell noch keine Folie mit dem CM900 geschnitten.

Ich hoffe, dass ich Euch dennoch einen kleinen Einblick in die beiden Plotterwelten geben konnte und wünsche Euch nun einen schönen Start in die Osterferien *lach*

P.S. Wer noch schnell dem Osterhasen helfen möchte, für den habe ich ein schönes EBook im Shop *klick*. 



Eure Sandra 


05 April 2017

Herzlich Willkommen, kleiner Ben!

Herzlich willkommen kleiner Ben!

Die "älteren" Leser meines Blog wissen, dass ich ein kleines und ein großes CoelnerLiebe Team habe. Das kleine Team ist mit den Sew-Alongs zu den FreeBooks der Ovi-Abdeckung und der Küchenschürzen, respektive Nikolausstiefeln entstanden. Sie haben meine CoelnerLiebe wirklich von der Pike auf miterlebt. In den letzten drei Jahren hat sich die personelle Konstellation ein bisschen aus den verschiedensten Gründen verändert, aber aktuell sind wir ein konstanter Haufen *lach*.

13 Mädels sind wir, die in einer kleinen Facebookgruppe ihren alltäglichen Wahnsinn be -lachen, -sprechen, -schimpfen oder befragen. Wir quatschen über unseren genähten Kram genauso wie über unsere Familien usw. Durch die 2 mal im Jahr stattfindenden Nähtreffen kennen wir uns mittlerweile sehr gut. Natürlich finden sich in so einem Trüppchen immer 2 oder 3, die sich näher sind, als die anderen, aber unterm Strich passt es.

Bei dem ersten Baby in der kleinen Runde haben wir die Idee umgesetzt, aus einem Stoff eine Kollektion für das Baby zu nähen und zur Geburt zu schenken. Das hat eingeschlagen, wie eine Bombe und das Geschenk hat einfach nur Spaß gemacht! 

Das Set habe ich Charlotte genäht. Es ist das Trägerkleid von Klimperklein und die Leggins von RosaRosa.



Die kleine Hannah hat ebenfalls ein Set bekommen, die Strampelhose von Klimperklein und das Longsleeve von Lillesol


Und für den kleinen Ben, ist dieser süße Stoffmixpulli von Klimperklein entstanden. 




Aktuell beratschlagen wir noch, wie das noch auszubrütende Mädchen benäht werden soll *lach*, da die Mama aber eine Stoffhändlerin ist, quasi eine "Professionelle", möchten wir sie nur mit dem genähten Überraschen und nicht mit der Auswahl des Stoffes, das darf sie diesmal selber vornehmen. 

Ich wünsche Euch einen schönen Abend, 
Eure Sandra